Edith Stehfest wäre ohne Eric im Vergewaltiger-Prozess „zusammengebrochen“

Edith Stehfest wäre ohne Eric im Vergewaltiger-Prozess „zusammengebrochen“

Edith Stehfest will raus aus der Opferrolle

Edith Stehfest (25) ist das passiert, was niemandem passieren sollte, wovor sich viele Menschen fürchten: Sie wurde im Alter von 17 Jahren unter dem Einfluss von K.O.-Tropfen sexuell missbraucht. Aber sie will raus aus der Opferrolle und sagt: „Werdet laut, öffnet euch, offenbart euch, damit der Schmerz heilen kann.“ Der Schritt dahin war schwer, erzählt sie jetzt im AUDIO NOW Podcast „STEH FEST – Wunder leben“.

Sie wollte ihren Vergewaltiger nicht vor dem Prozess treffen

Besonders schlimm: Edith Stehfest, die Frau von Ex-GZSZ-Star Eric Stehfest (31), hat von ihrer eigenen Vergewaltigung erst Jahre nach der Tat erfahren. 2018 wurde sie vom LKA gebeten, sich ein Video eines sexuellen Missbrauchs anzuschauen und das Opfer zu identifizieren. Das Opfer war sie.

Im Gericht traf sie zum ersten Mal wieder auf ihren Vergewaltiger. „Ich wollte ihm vor dem Verfahren nicht begegnen. Meine Anwältin hat mich deshalb in einen Zeugenschutzraum geführt. Niemand wusste, wo ich war und wo dieser Raum ist. Da konnte ich das erste Mal durchatmen und hab mich sicher gefühlt“, erklärt Edith im Podcast.

„Hätte ich Eric nicht neben mir gehabt, wäre ich zusammengebrochen“

Edith weiß, dass es besser ist, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. „Das Schreckliche sitzt auf unserem Nacken, unterwandert uns, lähmt uns, deshalb sollten wir es raustragen, es sichtbar machen“, meint sie. Trotzdem wäre sie nicht ohne ihren Mann klargekommen, der ihr im Prozess den Halt geboten hat, den sie gebraucht hat: „Hätte ich Eric nicht neben mir gehabt, wäre ich zusammengebrochen.“

Diesen Rückhalt wird sie am 01.12.2020 in Leipzig erneut brauchen, denn da wird der Prozess fortgesetzt.

Im Video:Edith Stehfest sagt gegen ihren Peiniger aus

Edith Stehfest sagt gegen ihren Peiniger aus


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