Ben Johnston von „Biffy Clyro“: „Kunst imitiert immer das Leben & andersrum“

Mitte August haben “Biffy Clyro” mit drei Monaten Verspätung ihr achtes Studioalbum “A Celebration of Endings” rausgebracht. Das Album wurde zwar schon vor Beginn der Corona-Pandemie geschrieben, dennoch passen Titel und Themen exakt zu dem, was 2020 passiert ist.

Dazu sagte Ben Johnston im Interview mit „genreisdead.de“: „Es hat mich auch echt umgehauen, will es wirklich so zufällig war. Ich schwöre, Simon hat keine hellseherischen Fähigkeiten oder sowas. Ich habe mich das wirklich gefragt, weil einige der Texte ziemlich ergreifend sind, wie z.B. die Lyrics [von „North of No South“] „Have you ever been a place in which you couldn‘t breathe / but of course you couldn‘t stay?“. Heilige Scheiße, das war wirklich die passendste Textzeile zum Black Lives Matter Movement und George Floyd. Und das wurde geschrieben, bevor das alles überhaupt passiert ist! Es ist verrückt, wie viele dieser Texte zur jetzigen Situation passen. Aber ich denke auch, dass Kunst immer das Leben imitiert und andersrum. Diese Dinge passieren eben, aber das hat mich echt umgehauen.“

Eigentlich hätten „Biffy Clyro“ dieses Jahr ganz groß ihr 20-jähriges Jubiläum feiern sollen, doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde nichts daraus.

Foto: (c) Warner Music

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