#LetTheMusicPlay: „Bastille“, Olly Murs und Co. fordern staatliche Hilfe für Musikbranche

Die Coronavirus-Pandemie hat vor allem die Kulturbranche sehr hart getroffen. Live-Konzerte und ein Festival-Sommer sind dieses Jahr praktisch unmöglich geworden. Mehr als 1.400 britischen Künstler haben sich nun in einem offenen Brief an Außenminister Oliver Dowden gewandt und fordern sofortige Hilfsmaßnahmen für die britische Musikindustrie, berichtet der „Musik Express“. Damit soll ein Zusammenbruch der Branche verhindert werden.

In dem Brief heißt es unter anderem: „Die britische Livemusik war in den letzten zehn Jahren einer der größten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Erfolge Großbritanniens. Von weltberühmten Festivals bis hin zu bahnbrechenden Konzerten – die Livemusik-Industrie präsentiert, unterstützt und fördert einige der besten Talente der Welt – auf und abseits der Bühne. (…) So wichtig es auch ist, unser nationaler und regionaler Beitrag ist nicht rein kulturell. Auch unser wirtschaftlicher Einfluss ist beträchtlich; im Jahr 2019 bereicherte Live-Musik die britische Wirtschaft um 4,5 Milliarden Pfund und schaffte landesweit 210.000 Arbeitsplätze. (…) Zum Wohle der Wirtschaft, der Karrieren aufstrebender britischer Künstler und des weltweiten Ansehens Großbritanniens in der Musikbranche müssen wir dafür sorgen, dass es auch nach der Pandemie noch eine Live-Musikindustrie gibt.“

Unterschrieben wurde dieser Brief übrigens unter anderem von „Bastille“, „Radiohead“, Olly Murs, Nick Cave, Dua Lipa und den „Rolling Stones“ sowie Johnny Marr, Paul McCartney, „Coldplay“, PJ Harvey, Liam Gallagher, Rita Ora, Sam Smith und Lewis Capaldi.

Foto: (c) Sony Music

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