Diese Überraschungen könnten die Outfit bei der Krönung bereithalten

Einmal König werden und das vor den Augen und Kameras der Welt. Lange hat König Charles III., 74, auf diesen Moment gewartet, immerhin verweilte seine Mutter, Queen Elizabeth II., stolze 70 Jahre auf dem Thron. Mit seiner Krönung am 6. Mai 2023 soll ein Umbruch eingeleitet werden – nicht nur personell. Neben einer angepassten, deutlich verkürzten Zeremonie, kündigt der Palast jetzt auch Neuerungen im Dresscode an. Der 74-Jährige wolle den Moment nutzen, um der Welt zu zeigen, welche Art von Monarchie er prägen möchte. Und diese verzichtet ganz offensichtlich auf Prunk und verstaubte Traditionen. Welche Überraschungen dadurch nicht nur Charles’ Auftritt, sondern auch der seiner Schwiegertochter Catherine, Princess of Wales, 41, bereithalten könnte …

King Charles verzichtet auf traditionelles Krönungsoutfit 

Haben Seidenstrümpfe und Reithosen aus Goldgarn ausgedient? Erstmals in der langen Tradition britischer Monarchen könnte das neue Oberhaupt anders gekleidet sein als alle seine Vorgänger. Die Krönung von Charles liest sich bereits in ersten Berichten englischer Medien und der offiziellen Einladung, die am 6. April 2023 verschickt wurde, als eine der schlichtesten in der britischen Historie. Wie britische Medien berichten, soll nämlich nicht nur die Krönungszeremonie deutlich geschrumpft, sondern auch der Dresscode von prunkvoll auf (Royal) Business-Chic geändert werden. Bedeutet: King Charles wird bei seiner Inthronisierung nicht etwa Reithosen tragen, in die Garn aus Gold gewebt wurde, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Uniform als Admiral der Flotte. Bei der letzten Krönung eines britischen Monarchen war das noch anders: König Georg VI., der Vater von Queen Elizabeth, trug während seines großen Moments 1937 nämlich noch das klassische Krönungsoutfit aus Strumpfhose und Reithosen. 

Zwar soll Charles die traditionelle Kleidung laut "Daily Mail" nicht gestört haben, dennoch sei es ihm wichtig, dass sein Outfit  eine "moderne Monarchie des 21. Jahrhunderts" widerspiegelt. Berater rieten ihm daher zu einer Modernisierung des persönlichen Dresscodes. Viele Traditionen passen nicht mehr ins 21. Jahrhundert – und mit ihrem Prunk und der etwas verstaubten Attitüde auch nicht in die Zeit stark steigender Lebenskosten. "Wie sollen normale Menschen Verständnis dafür haben, dass vor ihren Augen goldene Gewänder und wertvolle Juwelen getragen werden, wenn sie selbst nicht wissen, wie sie ihre nächste Mahlzeit bezahlen", heißt es zur Begründung für den neuen Stil aus London. 

Anzüge statt Hermelinmantel für die Gäste

Ähnlich verhält es sich mit dem Dresscode für die Gäste. Laut dem "Telegraph" wurden die Teilnehmer:innen der Krönung gebeten, sich so zu kleiden, dass sie "der Atmosphäre der schlichten Zeremonie entsprechen". Die bodenlangen, fließenden Gewänder aus purpurrotem Samt, mit weißem Hermelinkragen, Seiden-Genuasamt-Futter und einer goldenen Quaste, die Mitglieder des House of Lords traditionell bei einer Krönung tragen, passen da nicht ins Bild. Die übliche Krönungskleidung der Mitglieder des Oberhauses des britischen Parlaments soll daher gegen Standard-Geschäftskleidung oder parlamentarische Hermeline ausgetauscht werden. Ähnliches tragen diese auch jedes Jahr während der staatlichen Eröffnung des Parlaments. Monarchen aus anderen Ländern sollen zudem ebenfalls gebeten worden sein, in Anzügen oder Uniformen zu kommen. 

Wird Kate die Tradition brechen und keine Tiara tragen? 

Während relativ deutlich ist, in welcher Kleidung die teilnehmenden Herren am 6. Mai in die Westminster Abbey laufen werden, könnten die weiblichen Mitglieder der Königshäuser wie Kate noch für eine Überraschung bei der Krönung sorgen. "Bei der Krönung der Queen im Jahr 1953 wurden Tiaras von fast jeder königlichen Dame getragen, ebenso von vielen aristokratischen Frauen, aber die Zeiten haben sich in 70 Jahren sicherlich geändert", stellt Lauren Kiehna, Autorin von "The Court Jeweler", gegenüber People fest. Aus diesem Grund gehen Expert:innen davon aus, dass sich Catherine – gemäß dem Ansatz ihres Schwiegervaters – für eine zurückhaltendere Option entscheiden könnte. Es wird angenommen, dass die Ehefrau von Prinz William, 40, bei der Zeremonie möglicherweise keine Tiara tragen wird, sondern auf Fascinator oder Hut setzt. 

Auch ihr Kleid könnte laut Expert:innen dementsprechend schlichter ausfallen und möglicherweise nur bis zur Wade, anstatt bis zum Boden gehen. Noch ist aber unklar, ob wir die dreifache Mutter tatsächlich ohne glitzernden Kopfschmuck oder langes Abendkleid sehen werden. Wie "People" schreibt, sollen die Gespräche diesbezüglich nämlich noch nicht abgeschlossen sein. 

Quellen: The Telegraph, Daily Mail, People, The Mirror

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