Prinzessin Amalia + König Willem-Alexander: Ungeduldiger Fan erhält "komplizierten" Brief

Im November 2021 besuchte Mayims Vater einen Kongress, bei dem auch König Willem-Alexander, 55, zugegen war. Er überreichte einer Hofdame einen Brief seiner Tochter und ein Exemplar des Buches "Mayim – Wasser des Lebens, das ist mein Name, so bin ich", das die junge Frau zusammen mit ihrem Vater über ihr Leben geschrieben hat. Die 23-Jährige hat nämlich eine angeborene Gehirnstörung, ist spastisch und sitzt im Rollstuhl.

Prinzessin Amalia und König Willem-Alexander ließen Mayim lange warten

Sie hielt es für wichtig, dass der Monarch und seine Tochter Amalia verstehen, wie ihr Leben aussieht. Ihren Brief begann sie mit den Worten: "Liebe Amalia und lieber König der Niederlande. Mein Leben ist anders als das Leben einer Prinzessin." Eine Einleitung, die fesselt. Doch offenbar gelangten Mayims Zeilen erst auf langem Dienstweg zu den Royals.    




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Ein Jahr lang wartete sie gespannt auf eine Antwort –  und täglich wurde sie enttäuscht. Schließlich schalteten sie und ihr Vater die Nachrichtenredaktion von RTL ein. Diese kontaktierte das Informationsamt der Regierung (RVD) und bekam prompt eine Antwort: "Alle Briefe werden bearbeitet, gespeichert und archiviert. Wenn Mayim nie eine Antwort erhalten hat, kann etwas schief gelaufen sein. Wenn Sie ihre Adresse weitergeben, können wir ihr trotzdem eine Antwort schicken."

So läuft die Postabwicklung im Königshaus

Und wie von Zauberhand erhielt Mayim dann doch endlich Post aus Den Haag. Darin wurde sie dafür gelobt, wie sie Enttäuschungen in Humor verwandeln kann. Sie bekam auch eine Erklärung, warum sie bisher keine Antwort bekommen hatte: "Die Mitglieder der königlichen Familie erhalten zu der großen Menge an Post, die im Palast ankommt, sehr viele Briefe, Zeichnungen und Geschenke. Da diese Korrespondenz und dieses Geschenk von einem Mitglied der königlichen Familie persönlich entgegengenommen wurde, haben wir uns entschlossen, kein gesondertes Dankschreiben zu versenden (…) Der König und Prinzessin Amalia wissen jedoch Ihren persönlichen Brief und vor allem das wunderschön geschriebene Buch über Ihr Leben sehr zu schätzen."

„Etwas mehr Humor“

Eine Antwort, die Mayim nur bedingt zufriedenstellte. Die Jung-Autorin fand den Text offenbar ein wenig kompliziert und meinte: "Ich glaube, dass der König und Amalia, genau wie ich, etwas mehr Humor in ihren Texten gebrauchen könnten", fügte aber gleich hinzu: " Ich glaube auch, dass Amalia, wie ich, einen sehr lieben Vater hat". Worte, die das Herz des Vater-Tochter-Duos hoffentlich auf direktem Wege erreichen werden. 

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