Schwangere Influencerin Kathlen Romeu stirbt bei Schießerei: Sie war im 4. Monat

Trauer um Kathlen Romeu

Sie hatte sich auf eine strahlende Zukunft mit ihrem Baby gefreut – nun ist Kathlen Romeu tot. Mit gerade einmal 24 Jahren wurde die brasilianische Influencerin in ihrem Heimatland erschossen – offenbar aus Versehen. Besonders tragisch: Kathlen war zu dem Zeitpunkt bereits im vierten Monat schwanger.

Die Influencerin und ihr ungeborenes Baby starben noch auf dem Weg ins Krankenhaus

Kathlen hatte noch ihr ganzes Leben vor sich. Doch sie und ihr ungeborenes Baby bekamen nicht einmal die Chance, sich kennenzulernen. Während einer Schießerei zwischen der Polizei und Kriminellen im Norden von Rio de Janeiro wurde der Social-Media-Star versehentlich von einer verirrten Kugel getroffen. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlag sie ihrer Verletzung.

Eine tragische Nachricht, die nicht nur ihre Fans, sondern besonders ihre Familie erschüttert. Kathlen war im vierten Monat schwanger und präsentierte kurz vor ihrem Tod noch stolz ihren Babybauch auf Instagram.

Ihre Großmutter war dabei, als Kathlen von der Kugel getroffen wurde

Aus welcher Waffe die tödliche Kugel stammte, ermittelt nun die Polizei. Und als wäre der sinnlose Tod der Influencerin nicht schon traurig genug, erklärte ihre Großmutter nach dem Unglück, dass Kathlen erst einen Monat vorher aus der Gegend weggezogen war – wegen der unsicheren Lage und den vielen gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Großmutter selbst war dabei, als ihre Enkelin von der tödlichen Kugel getroffen wurde. „Es ging alles sehr schnell“, schildert sie. Sie wollte ihre schwangere Enkelin noch schützen, doch da war es bereits zu spät. „Ich habe meine Enkeltochter und meinen Urenkel in einer barbarischen Schießerei verloren“, trauert die Großmutter.

Marcelo Ramos, der Freund und werdende Vater, findet auf Instagram rührende Worte für seine verstorbene Freundin: „Ich werde dich vermissen … den strahlendsten und lebendigsten Menschen, den ich in meinem Leben kennengelernt habe.“

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Gewalt in Brasilien ist keine Seltenheit

In Brasilien sind gewalttätige Auseinandersetzungen keine Seltenheit – häufig enden sie, wie im Falle von Kathlen, tödlich. Die Mordrate ist eine der höchsten der Welt und insbesondere Rio de Janeiro gilt als gefährlich. Immer wieder kommt es vor allem in den Armenvierteln zu Schusswechseln. (sko/ngu)



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