"Tatort"-Darsteller wohnt jetzt im Wohnwagen

Als Leiche in Ritterrüstung sahen ihn Ende des Jahres mehr als 13 Millionen Zuschauer im ARD-Sonntagskrimi. Ein halbes Jahr später hat sich die Wohnsituation von Schauspieler Anthony Arndt drastisch geändert.

In dem „Tatort“ vom 13. Dezember ging es um eine Familie, die einer alten Burg mit einer Art Freizeitpark wieder neues Leben einhauchen wollte. Bevor sie damit überhaupt loslegen konnten, starb Familienoberhaupt Manfred Radtke unter zunächst ungeklärten Umständen.

„Es lebe der König“: Eine Leiche in Ritterrüstung, das sahen selbst Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, links), Silke Haller (ChrisTine Urspruch) und Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) noch nie auf einem Seziertisch. (Quelle: WDR/Thomas Kost)

Gespielt wurde die Leiche in Ritterrüstung, die im Wassergraben des Mittelalterschlosses „Haus Lüdecke“ trieb, von Anthony Arndt. Privat lebte der Schauspieler zu diesem Zeitpunkt zwar nicht auf einem Mittelalterschloss sondern in einem Zollhaus. Doch das hat der 68-Jährige nun aufgegeben.

Anthony Arndt ist jetzt Millionär

„Ich habe den Hof verkauft, für 950.000 Euro. Eine Therapeutin hat ihn gekauft, sie zahlt mir noch zusätzlich 60.000 Euro für die Inneneinrichtung. So wird die Million voll“, erzählt er der „Bild“-Zeitung. Er selbst hatte das 600-Quadratmeter-Anwesens mit 30 Zimmern in Witten vor mehr als 15 Jahren erworben – für gerade einmal 150.000 Euro. „Ich habe auch noch 300.000 Euro reingesteckt, mache aber trotzdem 500.000 Euro Gewinn“, freut er sich.

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Das Haus hat Arndt nun gegen einen Wohnwagen getauscht. Mit dem hat der Schauspieler nun einiges vor. „Ich möchte durch Europa reisen, die Wurzeln meiner Familie in England kennenlernen, lange Touren mit meinem Rennrad machen. Ich möchte einfach die Freiheit genießen.“ Finanzielle Gründe habe der Verkauf seines Zollhauses nicht gehabt.

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