Willi Herrens Reibekuchen-Stand: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Willi Herrens Reibekuchen-Stand: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Ermittler sind sich sicher, dass es Brandstiftung war

Anfang Mai ging Willi Herrens (†45) Reibekuchen-Bude mitten in der Nacht in Flammen auf. Der Foodtruck, der auf dem Parkplatz eines Großhandels stand, brannte vollständig aus. Willis Lebenstraum war damit zwei Wochen nach seinem Tod endgültig zerstört. Etwa absichtlich? Wie „BILD“ jetzt berichtet, gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Videomaterial wird ausgewertet

„Nach kriminalistischer Erfahrung gehen wir von vorsätzlicher Brandstiftung aus“, schildert der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer gegenüber der „BILD“. Aktuell werde sichergestelltes Videomaterial ausgewertet. Die bereits erfolgte Auswertung von Kommunikationsdaten am Tatort hätten bereits Anhaltspunkte für vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Noch werde allerdings „wegen des Anfangsverdachts […] gegen Unbekannt“ ermittelt.

Im Video: Der Reibekuchen-Stand ist völlig ausgebrannt

Willi Herrens Reibekuchen-Stand ist völlig ausgebrannt

Hin und her

Willi Herren eröffnete den Foodtruck nur wenige Tage vor seinem Tod gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Desiree und Jörg Hansen. Das Projekt soll Willis „größter Traum seit Kindheitstagen“ gewesen sein – doch er wird nicht weitergeführt.

Wenige Tage nach dem Feuer kündigten die Hansens noch an, einen neuen Imbisswagen eröffnen zu wollen. Doch diesen Plan legten sie kurze Zeit später wieder auf Eis. Die Reibekuchen-Bude bleibt Geschichte. Auch der Instagram-Account des Foodtrucks wurde stillgelegt.

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