Vor Prozessbeginn: R. Kellys Anwälte schmeißen nach Zoff hin

Schon seit Juli 2019 sitzt R. Kelly (54) in Untersuchungshaft. Dem Sänger wird eine ganze Reihe von Delikten zur Last gelegt, unter anderem sexueller Missbrauch, Erpressung und Kinderpornografie. Obwohl seine Verteidiger immer wieder versucht haben, den US-Rapper aus dem Gefängnis zu holen, wurden bisher alle Anträge auf Kaution abgelehnt. Am 9. August soll die Verhandlung nun endlich starten – doch jetzt folgte die nächste Hiobsbotschaft für den inhaftierten Musiker: Seine Rechtsbeistände bekriegen sich intern. Zwei der Juristen wollen nun sogar das Handtuch werfen.

Steven Greenberg und Michael Leonard, die dem 54-Jährigen schon seit Jahren zur Seite stehen, haben am Montag den Antrag eingereicht, ihr Mandat niederzulegen. Der Grund dafür sind Streitigkeiten im eigenen Team. „Wir weigern uns, einen derartigen Fall mit Anwälten zu verhandeln, die weder über die angemessene Erfahrung noch die notwendigen Fähigkeiten hierzu verfügen, denn das wäre nicht im Sinne unseres Klienten“, erklärten die beiden gegenüber TMZ und wetterten weiter: „Es ist eine Schande, dass Rechtsanwälte ihre eigenen Interessen und ihren Egoismus voranstellen, denn so können sie nicht im Interesse des Mandanten handeln.“

Die Version der Gegenseite, bestehend aus Thomas Farinella und Nicole Blank Becker klingt allerdings ganz anders. „Der einzige Kommentar, den wir derzeit abgeben, ist, dass Herr Kelly beiden Anwälten gekündigt hat, bevor diese ihren Antrag einreichen konnten“, behaupteten die Juristen.


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