Motsi Mabuse: "In erster Linie zählt meine Tochter"

Motsi Mabuse, 40, kennen die meisten als quirlige, immer gut gelaunte Jurorin der RTL-Show "Let's Dance". Nebenbei betreibt die Profi-Tänzerin gemeinsam mit ihrem Mann Evgenji Voznyuk eine Tanzschule in Eschborn. Ein Unternehmen, das ebenso unter der Corona-Krise leidet wie hunderttausend weitere. Der Betrieb muss weiter am Laufen gehalten, Notlösungen gefunden werden. Doch allen voran steht für Mabuse etwas anderes: ihre Tochter.

Motsi Mabuse über Sorgen, Ängste und Entscheidungen

Denn wie Motsi Mabuse und Evgenji Voznyuk die Zukunft der Tanzschule planen, hängt maßgeblich mit dem Wohlbefinden ihres Kindes zusammen. Jede Entscheidung werde in erster Linie als Mutter getroffen – die berufliche Ebene muss sie dahingehend anpassen, wie sie im Interview mit FAZ erklärt. "Ja, es spielt natürlich eine Rolle, weil in erster Linie meine Tochter zählt. Dann kommt alles andere. Entscheidungen werden erst mal von da aus getroffen, unabhängig von allem anderen. Dann schauen wir, wie wir rundherum alles planen." 

Während ihrer Dreharbeiten für "Let's Dance" – die jeweils nur einen Tag in der Woche in Anspruch nehmen – kümmert sich der Papa um den Sprössling. Das Programm der Tanzschule bietet das Ehepaar derzeit online an, hofft jedoch, dass bald wieder Normalität einkehrt.

Motsi Mabuse bietet Online-Tanzkurse an

"Unsere Tanzschule leidet immer noch. Viele Veranstaltungen fallen aus, die Leute sind unsicher. Wir müssen unsere Kunden behalten und können keine neuen aufnehmen, weil so vieles online stattfindet, die Leute aber die Nase voll haben von Online." Eine solche Krise könne man nur mit vollkommener Leidenschaft für seinen Beruf bewältigen, wie Mabuse erklärt. Und auch wenn die Sorgen schwer wiegen, ist es der Ausgleich und die Familie, was für die Tänzerin mehr zählt, "damit man nicht ausbrennt." 

Verwendete Quellen: faz.net, watson.de

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