"Grillabend" mit Kurt Krömer: Für Strache geht's zur Sache

Der ehemalige FPÖ-Chef war diese Woche zu Gast bei „Chez Krömer“ – und wurde dort vom titelgebenden Komiker Kurt Krömer ordentlich „gegrillt“. Gratis dazu gab’s noch eine Runde Beef auf Social Media-Kanälen.

Einen eher ungewöhnlichen Auftritt absolvierte Österreichs einstiger Vizekanzler HC Strache, als er diese Woche Gast in einer Talkshow war. Strache, der sich in Sachen Medien-Auftritte zuletzt rar gemacht hatte, besuchte Satiriker Alexander Bojcan alias Kurt Krömer in dessen Sendung „Chez Krömer“. Der Inhalt der (im Voraus aufgezeichneten) Show schien ihm allerdings nicht richtig gefallen zu haben. In einer Ankündigung auf seiner Facebook-Seite zog der Ex-FPÖler bereits ordentlich über Krömer her.

Er sei ein „humoristischer Triebtäter“, bezeichne jeden als Nazi, der „nicht links ist, Deutsch spricht, Vater von Kindern ist, vielleicht auch noch weiß ist und ein patriotisches Weltbild hat“. Außerdem warf Strache Krömer vor, die nationalsozialistischen Verbrechen zu verharmlosen, neurotisch und kränklich zu sein.

„Da fühle ich mich wohl“

Dafür durfte er sich in der Sendung Einiges gefallen lassen: Nicht nur, dass sie in einem Verhörraum aufzeichnet wurde (Strache: „Überall versteckte Kameras, da fühle ich mich wohl“), Krömer bezeichnete ihn mehrmals als Nazi sowie auch als „am Tiefpunkt“ angekommen. Über den Ibiza-Skandal und Straches Unschuldsbeteuerungen dazu sagte der Komiker: „Sie haben hundert Mal eine Oma nicht die Treppe hinunter geschubst, aber einmal halt doch.“

Zur Causa Ibiza hatte Strache dann auch ernste Töne zu sagen, bezeichnete die Ereignisse als „Attentat“. Er sei „froh, dass alles so ausgegangen ist, dass ich heute lebe“, erklärte er. Und ließ auch ansonsten Vorsicht walten: Nach exakt 30 Minuten klingelte Straches Handywecker – Gespräch vorbei.

HC Strache bei „Chez Krömer“

(VOL.AT)

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