"Grey's Anatomy"-Erfolg war für Sandra Oh "traumatisierend"

Der schnelle Ruhm hatte für Sandra Oh (50) auch Schattenseiten. Im Jahr 2005 startete die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte des Serienhits Grey’s Anatomy. Von Anfang an dabei war nicht nur Hauptdarstellerin Ellen Pompeo (51) alias Meredith Grey, sondern auch Sandra, die vor der Kamera deren Kollegin und beste Freundin Cristina Yang verkörperte. In dieser Rolle wurde die gebürtige Kanadierin innerhalb kürzester Zeit zum Star. Für die Schauspielerin entpuppte sich der Erfolg zunächst aber auch als enorme Belastung.

“Um ehrlich zu sein – es war traumatisierend”, räumte die 50-Jährige in einem Interview bei Sunday Today With Willie Geist ein. Der Umgang mit dem rasanten Erfolg und der damit wachsenden Öffentlichkeit sei für sie schwierig gewesen. “Wenn man seine Anonymität plötzlich verliert, muss man lernen, weiterhin echt zu bleiben”, erklärte die Schauspielerin. Sie selbst habe eine lange Entwicklung hinter sich. Inzwischen verstecke sie sich jedoch nicht mehr in Restaurants, sondern habe es geschafft, mit der Aufmerksamkeit und den Erwartungen ihr gegenüber klarzukommen, ohne sich selbst zu verlieren.

Um dem riesigen Druck standzuhalten, hat sich die Darstellerin professionelle Hilfe gesucht – sie setzt auf einen Therapeuten. “Das ist sehr, sehr wichtig. Man muss einen Weg finden, um am Boden zu bleiben. Und oft führt der Weg dorthin darüber, ‘Nein’ zu sagen”, teilte Sandra ihre Erfahrungen.


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