Alles nur ein Spaß? Paris Hilton bezieht Stellung zur Windelwechseln-Angst

Paris Hilton, 42, hat eine neue Lebensphase eingeläutet: Die Hotelerbin hat die Ära der wilden Partys hinter sich gelassen und geht inzwischen voll und ganz in ihrem kleinen Familienleben auf. Im November 2021 sagte sie "Ja" zu dem Autor und Unternehmer Carter Reum, 42. Inzwischen sind die beiden Eltern: Ihr Sohn Phoenix erblickte im Januar 2023 das Licht der Welt, zum amerikanischen Feiertag Thanksgiving stellte sie erst vor wenigen Wochen Töchterchen London Fans und auch der verblüfften Familie vor. Beide Kinder kamen per Leihmutterschaft zur Welt. Die emotionale Bindung war trotz der nicht selbst erlebten Schwangerschaft offenbar sofort vorhanden. Doch eine Aufgabe als frischgebackene Mama stellte sie bei ihrem Erstgeborenen vor eine große Herausforderung. 

Paris Hilton überwindet Windel-Angst

Paris nimmt kein Blatt vor den Mund, als sie in der dritten Folge der zweiten Staffel ihrer TV-Show "Paris in Love" über die Tücken des Mutterseins berichtet. Im Gespräch mit ihrer Schwester Nicky Hilton, 40, gibt sie zu, bei ihrem zum Zeitpunkt der Aufnahme vier Wochen alten Sohn Phoenix noch niemals die Windeln gewechselt zu haben. "Sollte ich lernen, wie man seine Windel wechselt?", fragt sie die Jüngere, die selbst drei kleine Kinder hat. "Ich habe gesagt, dass ich das an meinem Geburtstag nicht machen werde, aber für dich werde ich es tun", wendet sich die an jenem Tag 42 Jahre alt gewordene Neu-Mama an ihr Baby. "Alles für Phoenix."

Doch die bevorstehende Herausforderung scheint dem einstigen "It-Girl" nicht zu behagen. "Okay, ich habe Angst", gesteht Paris. Schwester Nicky wirkt baff. "Du hast es noch nie gemacht?", fragt sie ihre große Schwester, die prompt verneinen muss. 

Jetzt ist liebevolle Nachhilfe angesagt: Nicky und ein Kindermädchen fangen bei null an, erklären der überforderten Paris zunächst einmal, wo die "Vorderseite [und] die Rückseite" der Windel ist und wie man auf Nummer Sicher geht, dass sie für den Sprössling nicht zu eng ist. "Als Mutter muss man sich die Hände ein bisschen schmutzig machen", bringt Nicky der Älteren in Anbetracht ihrer Berührungsängste bei. Neuland für Paris, die sich jedoch tapfer der für sie ungewohnten Aufgabe stellt. 

Schwangerschaft im Rampenlicht war keine Option

Die Sehnsucht danach, einmal Mutter zu werden, hat Paris bereits lange Zeit umgetrieben. Die Entscheidung, eine Leihmutter ihre Kinder austragen zu lassen, sei zunächst "schwierig" gewesen, offenbarte sie bereits in der ersten Folge der zweiten Staffel ihres Streamingprojekts. "Ich hätte es geliebt, das Baby im Bauch wachsen zu sehen, die Tritte zu spüren und all diese aufregenden Momente zu erleben, aber mein Leben war einfach so öffentlich", erklärte sie. "Obwohl das Baby biologisch von mir und Carter ist, haben wir uns entschieden, dass eine Leihmutter es austrägt."




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Ehemann Reum teilte die Bedenken seiner Liebsten und unterstützte offenbar von Beginn an die Idee, ihre gemeinsamen Kinder durch eine andere Frau austragen zu lassen. "Jetzt, wo Paris und ich eine Familie haben, wollen wir, dass sie wächst und normal ist und [der Nachwuchs] nicht immer als Paris Hiltons Kinder bekannt ist", sagte er. "Wir müssen an die Sicherheit denken", so der Unternehmer. "Wenn wir auf den Wochenmarkt gehen, ist es eine Sache, wenn jemand anhält und Paris um ein Foto bittet. Mit dem Baby im Schlepptau in einem Kinderwagen ist es eine ganz andere Sache", gab er zu Bedenken. "Ich glaube nicht, dass wir alles wissen, was die Reise mit sich bringt, aber wir gehen es einfach an, wie es kommt."

Jetzt rudert Paris deutlich zurück: Alles nur Spaß!

Nach Ausstrahlung der Folge, in der Paris gesteht, dass sie den ersten Monat ihren Sohn nicht wickeln konnte, rudert die Hotelerbin plötzlich zurück. "Ich habe darüber gescherzt, dass ich zum ersten Mal eine Windel wechseln wollte, was, seien wir ehrlich, nur ein bisschen Spaß für mich war", so Hilton auf X, ehemals Twitter. Alles nur ein Spaß? Die 42-Jährige teilte mit, sie habe schon am ersten Abend als sie ihn nach Hause brachte die Windel ihres Sohnes gewechselt. Im Netz stellt Paris klar: "Im Ernst, wenn es darum geht, Mutter zu sein, bin ich voll dabei und genieße jeden Moment." 

Sie finde es eher interessant, dass ein scherzhafter Kommentar so ernst genommen werde. Paris erklärt in ihrem Post, dass sie manchmal auf die "skurrile Figur" referiere, die sie in "The Simple Life" dargestellt hat. Es sei eine Rolle, die sich nur schwer ganz abschütteln lasse. "Obwohl ich gutes Lachen liebe, glaube ich auch daran, authentisch und verantwortungsbewusst zu sein, insbesondere als Elternteil“, schreibt sie. "Paris in Love" beschreibt sie als die "echteste, authentischste und roheste" Version von ihr, die sie je mit ihren Fans geteilt habe.

Verwendete Quellen: peacocktv.com, pagesix.com, twitter.com

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