
Aus dieser Neuorientierung entstand »21«. Megaloh wollte selbstständig arbeiten, nicht zuletzt auch aus dem Traum heraus, eines Tages mit seinem Sohn an Beats zu basteln. Und er musste lernen, HipHop wieder als Spiel zu betrachten. Denn so fing es schließlich damals an, mit 21 Jahren in Moabit 21. Megaloh wollte selbstständig arbeiten, nicht zuletzt auch aus dem Traum heraus, eines Tages mit seinem Sohn an Beats zu basteln. Und er musste lernen, HipHop wieder als Spiel zu betrachten. Denn so fing es schließlich damals an, mit 21 Jahren in Moabit 21. Der Bezirk mit seiner einzigartigen Melange aus Härte und Herzlichkeit, in einem sozialen Umfeld, in dem Solidarität und Respekt mehr als leere Floskeln sind. HipHop als einnehmendes Gefühl, dem man nachjagt. Das Spiel mit Worten und Klängen als Erkundung eigener Emotionen. Diese Rückbesinnung spiegelt sich sowohl im Produktionsprozess als auch im Endprodukt. Spontan zu texten und zu rappen, sich ganz und gar auf den Vibe zu konzentrieren, das gibt »21« eine eigenständige Magie. Dabei ist klar, dass dieses Album auch ein Spiel mit der Erwartungshaltung der Fans ist. Denn das kopflastige Image, sein Bild als Bastion der Deutschrap-Pädagogik, das lehnt Megaloh heute klar ab. Schon seit den frühen Nullerjahren hört er lieber Atlanta Trap als Conscious Rap, mittlerweile lieber New York Drill als nerdigen Underground. Burna Boy bewundert der Moabiter für dessen einzigartige Kombination aus Pop-Appeal und afrikanischem Stolz.
Foto: (c) Felix Zimmer / Universal Music
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