München (dpa) – Jahrzehntelang hat Charlotte Kler für die Familie und die Dirigentenkarriere ihres Mannes Walter auf eigene Träume verzichtet. Nach einem unsteten Familienleben in den Musikmetropolen der Welt hofft sie nun auf ruhige Jahre in München.
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Doch Walter hat andere Pläne und Charlotte merkt, dass sie nicht länger zurückstecken will. „An seiner Seite“ erzählt von einer Frau, die ihre eigene Stärke entdeckt. Eine wunderbare Rolle für Senta Berger, die das ZDF damit anlässlich ihres 80. Geburtstages am 13. Mai würdigt. Zu sehen ist der Film am Montag im Zweiten um 20.15 Uhr sowie in der ZDF-Mediathek.
Felix Karolus hat einen Film inszeniert, der eine große Gefühlswucht entwickelt, aber auch voller Selbstironie, Warmherzigkeit und feinsinnigem Humor steckt. Es sind vielschichtige Charaktere, die er und Drehbuchautor Florian Iwersen geschaffen haben. Auch die Auswahl der Schauspieler ist gelungen.
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Peter Simonischek als Walter ist dominant, selbstgefällig und auch zu Hause von der eigenen Wichtigkeit erfüllt. Wenn er seiner Frau über den Mund fährt, meint er das nicht böse. Er ist es so gewohnt. „Du kannst mich doch nicht bevormunden“, beschwert sie sich. Darauf Walter: „Ich pass nur auf, dass du keinen Unfug machst.“ Auch das Verhältnis zur Tochter Viola (Antje Traue) ist nicht von Liebe geprägt, sondern ziemlich distanziert – aus gutem Grund.
Ganz anders der Witwer Martin Scherer, hervorragend gespielt von Thomas Thieme. Nach dem Tod seiner Frau tastet er sich vorsichtig zurück ins Leben. Eines Tages taucht er plötzlich am Gartentor der Klers auf, mit einem ungewöhnlichen Wunsch. Zwischen ihm und Charlotte entwickelt sich eine zaghafte Freundschaft, die beiden bald sehr viel mehr bedeutet, als ihnen eigentlich lieb ist.
Star des Films ist jedoch Senta Berger. Gefühlvoll und mit einem fein nuancierten Spiel zeigt sie, wie sich Charlotte aus der Abhängigkeit von ihrem Mann befreit und ihren eigenen Weg findet. Eine großartige Leistung, die den Film unbedingt sehenswert macht.
Für die Münchnerin waren die Dreharbeiten eine Familienangelegenheit. In einer Szene in einem Schwimmbad spielt ihr Enkel mit, als Teil einer Kinderbande. „David ist ein frecher, kleiner Kerl. Sehr gescheit. Ein guter Beobachter. Voller Humor“, schwärmt Berger. Der Beginn einer Schauspielkarriere? Das glaubt Berger nicht. „Aber Regie und Kamera das interessiert ihn jetzt schon brennend.“
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