Der „The Voice of Germany“-Show am Sonntag ging ein Skandal voraus: Ein Kandidat wurde aus der Sendung geworfen. In der Sendung bezog seine Mentorin Sarah Connor dazu Stellung.
„Wir müssen Anouar aus dem Wettbewerb nehmen. Warum? Im Umfeld der Proben hat er mehrfach gegen die Werte verstoßen, für die ‚The Voice‘ steht: Fairness und respektvoller Umgang miteinander.“ Über die Details hüllten sich alle Beteiligten in Schweigen. Auch Anouar selbst, der wenige Stunden nach der Bekanntgabe seines Rauswurfs ein Video bei Instagram veröffentlichte, schilderte keine genaueren Umstände. Er könne sich nicht dazu äußern, da er „einen Vertrag unterschrieben“ habe, erklärte er lediglich.
„Ich möchte nur, dass ihr wisst, dass jede Geschichte immer zwei Seiten hat und man nicht alles glauben kann, was gesagt oder veröffentlicht wird“, hieß es von dem „The Voice“-Kandidaten weiter. In der Live-Show selbst meldete sich dann auch sein Coach Sarah Connor zu Wort und nahm zu den Vorfällen Stellung.
Von Moderatorin Lena Gercke auf den Rauswurf ihres Nachwuchssängers angesprochen, meinte Connor: „Ich bedauere das sehr. Ich stehe für alles andere als für diese Cancel Culture“. Dass er jetzt gehen müsse, sei für sie „natürlich ein großer Schock“, so die 41-Jährige weiter.
Mobbingvorwürfe? „Wenn jemand andere abwertend behandelt“
Was genau hinter den Kulissen vorgefallen war, erfuhren Zuschauer durch die kryptischen Äußerungen immer noch nicht. Sarah Connor deutete nur an, dass es innerhalb der Gruppe zu Spannungen kam: „Ich bin für Inklusion. Ich glaube, dass es Gründe dafür gibt, wenn jemand andere abwertend behandelt. Darum gab es in den letzten Tagen viele intensive Gespräche mit meinem Team.“
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Dass Anouar nun aus dem Wettbewerb ausgeschlossen sei, tue ihr leid. Laut Connor wäre er jemand gewesen, „der hier hätte straight ins Finale marschieren können“. Doch offenbar verhagelte ihm ein Regelbruch die „The Voice“-Karriere – und nun ist er mit 26 Jahren schneller weg von der Bildfläche, als es ihm lieb sein dürfte. Bei Instagram kündigte er bereits an: Er werde sich „zu gegebener Zeit“ mit allen Details zu Wort melden.
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