Nach der Trennung von Dieter Bohlen schraubte RTL am Konzept von „Das Supertalent“ – ohne Erfolg. Die Quoten wurden immer schlechter. Nun hat der Sender Konsequenzen gezogen.
Doch das Gegenteil war der Fall: Die Quoten sanken immer weiter in den Keller. Beim Finale schalteten nur noch 1,3 Millionen Zuschauer in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ein – weniger als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Und erst recht nicht zu vergleichen mit früheren Zahlen, als die Talentshow im Schnitt noch knapp sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Bildschirme lockte.
„‚Das Supertalent‘ wird in diesem Jahr pausieren“
Nun zieht der Sender Konsequenzen: „‚Das Supertalent‘ wird in diesem Jahr pausieren“, kündigte RTL-Geschäftsführer Henning Tewes im Interview mit „DWDL.de“ an. Erstmals seit dem Start im Jahr 2007 wird auf die alljährliche Staffel der Castingshow verzichtet. Ganz aus dem Programm will RTL das Format aber nicht nehmen. Man schicke es vielmehr in eine „kreative Pause“, erklärte Tewes. „Das gibt uns die Zeit, um auf die entscheidenden Fragen die richtigen Antworten zu suchen. Zugleich eröffnet es uns die Chance, den Blick zu weiten und den Samstagabend neu zu denken.“
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Man plane für dieses Jahr „eine ganze Reihe von Events und großen Familienshows“ für den begehrten Sendeplatz, „die wirklich vielversprechend sind.“ Eine Rückkehr von „Das Supertalent“ für 2023 ist aber nicht ausgeschlossen. „Dass die Grundidee des Formates stark ist, steht dabei nicht zur Diskussion. Das beweisen zahlreiche erfolgreiche Adaptionen von ‚Got Talent‘ in anderen Märkten“, so der RTL-Chef.
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