Wincent Weiss: Depression während Corona
Wincent Weiss hatte mental schwer zu kämpfen.
Der Musiker performt vor Zehntausenden von Menschen, hat diverse weibliche Fans, die ihn lieben. Doch während der Corona-Krise fiel auch er in ein tiefes Loch. Heute spricht er offen über seine Gefühle. „Das war so eine kleine Zwangspause, die ich mir sonst gar nicht gegeben hätte“, erzählte er jetzt in der WDR-Talkshow ‘Kölner Treff‘. Und weiter: „Wenn man liebt, was man macht – und ich liebe es, Musik zu machen – dann will man das jeden Tag machen. Auf einmal war Schluss und ich durfte nicht weitermachen.“ Für ihn war es eine große Herausforderung: „Ich war dann auf einmal sehr lange einsam und daraus sind dann diese ganzen Ängste entstanden.“
Weiter erklärte der Sänger: „Stille. Da merkt man erstmal, wie einsam man ist. Wenn ich überall bin in den ganzen Städten, habe ich ja immer Menschen um mich herum. Und dann war ich plötzlich alleine und man fragt sich: Wer sind eigentlich meine Freunde? Habe ich überhaupt noch Freunde?“ Als er anfing, nicht mehr zu trinken und zu essen, suchte er sich professionelle Hilfe. Heute ist der Sänger in Therapie und blickt zurück: „2019 ist es bei mir mental den Bach runtergegangen, weil ich nie eine Pause gemacht habe. Deswegen hat mir die Zwangspause eigentlich gut getan. Mal Zeit für sich selbst zu haben, das war schon ganz wichtig.“ Jetzt will er anderen Mut machen, sich Hilfe zu suchen: „Fühlt euch ermutigt, das zu machen und geht die Schritte, weil es einfach so befreiend ist und es hilft dir auf jeden Fall in jeder Lebenslage und für die Zukunft weiter.“
BANG Showbiz
Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel