Vanessa Bryant erfuhr durch die sozialen Medien vom Tod ihres Mannes

Vanessa Bryant erfuhr durch die sozialen Medien vom Tod ihres Mannes

Vanessa Bryant erinnert sich an den tragischen Moment

Diesen Moment wird Vanessa Bryant (39) wohl nie wieder vergessen. „Ich hielt mein Telefon fest, weil ich versuchte, meinen Mann zurückzurufen und all diese Benachrichtigungen tauchten auf“, erinnert sich die Witwe von Basketballprofi Kobe Bryant (41) jetzt. Es ist das erste Mal, dass die 39-Jährige darüber spricht, wie sie vom Tod ihres Mannes und ihrer 13-jährigen Tochter Gianna erfahren hat. Denn bevor Beamte oder Familie ihr von dem tragischen Helikopter-Unfall im Januar 2020 erzählen konnten, waren bereits erste Beileidsbekundungen via Social Media eingetrudelt.

Klage gegen die Behörden

Der tragische Vorfall hatte sich im Januar 2020 ereignet und neben Kobe und Gianna sieben weitere Opfer gefordert – alle waren auf dem Weg zu einem Basketballspiel. Bevor jemand Vanessa persönlich darüber informiert habe, soll sie in den sozialen Nachrichten diverse „RIP Kobe“-Nachrichten bekommen haben. Wegen seelischer Belastung und Fahrlässigkeit verklagt die 39-Jährige deshalb das Los Angeles County „Sheriff’s Department“. Vanessa reichte die Klage im September 2020 ein, nachdem berichtet wurde, dass Ersthelfer angeblich unerlaubte und beunruhigende Bilder von den menschlichen Überresten an der Absturzstelle verbreitet hatten. In einer Antwort auf die Klage, die im Mai eingereicht wurde, behaupteten die Anwälte des Bezirks, dass die Fotos „nicht an die Medien weitergegeben und nicht ins Internet gestellt wurden“.

Im Rahmen einer neuen Zeugenaussage, die für den Fall eingereicht wurde, macht die Witwe eine emotionale Aussage über den Moment, in dem sie vom Hubschrauberabsturz erfuhr. Eine Abschrift ihrer Worte liegt der „New Yorkes Times“ vor.

"Ich bin sicher, dass es ihnen gut geht"

Am Morgen des Absturzes soll die Assistentin der Familie Vanessa mitgeteilt haben, dass es einen „Unfall“ mit fünf Überlebenden gegeben habe. Über den Zustand von Kobe und Gianna war sie allerdings „unsicher“. Dieses Gespräch habe um 11:30 Uhr stattgefunden, zur selben Zeit hatte das Promi-Portal „TMZ“ bereits Kobes Tod verkündet.

Vanessa habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht geahnt, dass sie ihren Mann und ihre Tochter verloren hatte. Sie habe dann ihre Tochter Natalia von einem Kurs abgeholt und folgendes gesagt: „Daddy und Gigi waren in einen Unfall verwickelt. Mach dir keine Sorgen. Ich bin sicher, dass es ihnen gut geht, denn es gibt fünf Überlebende“.

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Vanessa erfuhr erst auf dem Polizeirevier von Kobes und Giannas Tod

Auf Nachfrage bei den Behörden soll Vanessa keine weiteren Informationen bekommen haben. Stattdessen sollen die Beamten sie gebeten haben, zur nächsten Polizeistation, anderthalb Stunden vom Unfallort entfernt, zu fahren. Die 39-Jährige schilderte, wie anstrengend es war, zur Polizeistation zu gelangen und dass ihr aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ein Hubschrauber verweigert wurde. Bei der Ankunft am Polizeirevier gegen 13:30 erfuhr die Spielerfrau dann endlich von der tragischen Nachricht – zwei Stunden nachdem die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt worden war. (lkr)

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