Prinz Harry: Angestellte erbost über "hinterhältige Gehaltskürzungen"

Die Geschäfte scheinen für Prinz Harry, 37, alles andere als gut zu laufen. Nachdem bereits sein Mega-Deal mit dem Streaming-Riesen Netflix beinahe geplatzt wäre, gibt es nun auch Aufruhr unter den Angestellten des Start-ups "BetterUp". 

Prinz Harry: Lukrativer Job als „Chief Impact Officer“ bei „BetterUp“

Im Frühjahr letzten Jahres hatte er den Posten als "Chief Impact Officer" im Unternehmen übernommen und versprochen, dessen Mission "Mentale Fitness" und seine rund 2000 professionellen Coach:innen zu unterstützen. Für den royalen Aussteiger dürfte das ein lukrativer Job sein, die Firma wird mittlerweile auf knapp 5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Seine Mitarbeiter:innen hingegen beklagen sich laut einem Bericht des Onlineportals "The Daily Beast" nun über Kürzung der Gehälter.

Das Unternehmen soll kürzlich angekündigt haben, ihre Verträge zu ändern. Dies würde laut sechs Coach:innen eine "hinterhältige Gehaltskürzung" bedeuten. "Es gibt viele von uns, die jetzt verärgert sind", so eine:r der Coach:innen, die den User:innen der App zur Seite stehen, gegenüber der Website. "Ich würde sagen, ein Herz ist gebrochen. Und ich denke, dass hier eine wirklich fragwürdige Moral herrscht." Sie erheben nun schwere Vorwürfe: "Sie haben uns zu Ware gemacht."

Mitarbeiter:innen erzürnt über Lohnkürzungen

Die Bezahlung der Coach:innen richtet sich angeblich auch nach den Bewertungen der App-Nutzer:innen. Es ginge also danach, wie "lebensverändernd" ein Kunde ihre Beratung empfand und wie häufig sich zu Sitzungen getroffen wurde. Eine Neuerung, die für Unmut sorgt. "Wenn ich ein Mitglied coache, möchte ich mich nicht darauf konzentrieren, wie sie mich bewerten werden", so ein: weitere:r Mitarbeiter:in. "Aus ethischer Sicht sind wir dazu da, den Kunden zu coachen, und nicht, damit er den 'Gefällt mir'-Knopf drückt."

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Nach dem Aufstand sah sich die Firma gezwungen zu reagieren. Bei mehreren Versammlungen sollen zumindest einige der Änderungen wieder zurückgenommen werden. Doch es scheint dem Unternehmen auch in anderen Bereichen an Transparenz zu mangeln. "Sie haben in den letzten Jahren eingestellt und eingestellt und eingestellt … Es gibt so viele Vizepräsidenten. Ich weiß nicht einmal, was diese Vizepräsidenten tun", echauffiert sich ein:e Mitarbeiter:in. 

Auch über die Rolle von Prinz Harry ist man sich im Unternehmen offenbar im Unklaren. Ist sie tatsächlich von Bedeutung oder dient sie lediglich zu Marketingzwecken? Eines ist sicher: Die Vorwürfe lassen den Royal erneut in keinem guten Licht dastehen.

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