2019 wurde James Franco wegen sexueller Belästigung angezeigt. Nun kamen Details zur außergerichtlichen Einigung ans Licht. Der Schauspieler ist offenbar bereit, Millionen zu zahlen.
Durch „ausbeuterische sexuelle Situationen“ eingeschüchtert
Die beiden Frauen hatten 2019 unter anderem behauptet, der 43-Jährige habe sie in einer von ihm gegründeten Schauspiel- und Filmschule durch „ausbeuterische sexuelle Situationen“ eingeschüchtert und seine Macht missbraucht. Die Studentinnen sollten angeblich vor der Kamera Sexszenen spielen, die weit über das hinausgingen, was in Hollywood üblich sei, hieß es damals.
James Franco hat stets alle Vorwürfe bestritten. Dies soll nun auch in einer Erklärung zu dem Vergleich festgehalten worden sein. Bereits im Februar hatte die „New York Times“ berichtet, dass sich Franco und die zwei Frauen außergerichtlich geeinigt hätten. Die beiden Klägerinnen sollen ihre Anschuldigungen fallengelassen haben.
„Niedlich, der ‚Time’s Up‘-Anstecker“
Es ist nicht das erste Mal, dass James Franco mit angeblich sexueller Belästigung für Schlagzeilen sorgt. Nachdem der Schauspieler bei den Golden Globes 2018 mit einem „Time’s Up“-Anstecker die „Me Too“-Bewegung unterstützen wollte, meldeten sich im Netz mehrere Frauen, die den symbolischen Akt des Hollywoodstar fragwürdig finden, da sie in der Vergangenheit von ihm belästigt wurden.
So schrieb etwa die US-Schauspielerin Violet Paley: „Niedlich, der ‚Time’s Up‘-Anstecker. Erinnerst du dich noch daran, wie du im Auto meinen Kopf auf deinen Penis hinunter gedrückt und ein anderes Mal meine Freundin in dein Hotel eingeladen hast, als sie erst 17 Jahre alt war?“ Weiter fügte sie hinzu: „Und das nachdem du vorher schon eine 17-Jährige ins Hotel gebeten hast und dabei erwischt wurdest.“
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Eine Anspielung auf einen Skandal, der sich drei Jahre zuvor abspielte. Damals hatte der Kinostar mit einem Fan über Instagram geschrieben. Die Nachrichten gelangten schließlich an die Öffentlichkeit. Zu lesen war, dass er das Mädchen fragte, ob er ein Hotelzimmer für sie beide buchen solle. Das Mädchen war jedoch erst 17 Jahre alt.
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