Für Herzogin Catherine, 40, und Prinz William, 39, ist sie ein wahrer Glücksfall: Maria Teresa Turrion Borrallo gilt als real gewordene "Mary Poppins" im royalen Haushalt. Ihre Fähigkeiten werden seit Langem von den Cambridges geschätzt. Kein Wunder, die Spanierin ist die personifizierte Super-Nanny und bringt alles mit, was man als Angestellte innerhalb der königlichen Familie auffahren muss.
Prinz George, 8, Prinzessin Charlotte, 6, und Prinz Louis, 3, werden von einer hoch qualifizierten Kinderfrau betreut. Hier sind acht Fakten über Maria Teresa Turrion Borrallo, die Sie vielleicht noch nicht kennen.
Herzogin Catherine und Prinz William vertrauen ihrer Nanny seit 2014
Acht Monate nach der Geburt von Prinz George stellten die Cambridges Maria Teresa Turrion Borrallo als Nanny für ihren Erstgeborenen ein. Das patente Kindermädchen fügte sich schnell in das royale Umfeld ein und überzeugte seine Arbeitgeber durch Fachwissen und Diskretion. Vor allem letzteres wird im Königshaus sehr geschätzt. Prinz William und sein Bruder Prinz Harry , 37, wuchsen selbst mit professioneller Betreuung auf. Ihre langjährige Kinderfrau Tiggy Legge-Bourke, 56, gewann die Herzen der beiden Söhne von Prinz Charles, 73, im Sturm. Bis heute stehen die inzwischen erwachsenen Männer mit ihr in Kontakt. Vielleicht wird auch Maria Teresa nach Beendigung ihres Jobs weiterhin eine wichtige Ansprechpartnerin für George, aber auch seine Geschwister Charlotte und Louis bleiben. Die beiden jüngsten Cambridges stehen ebenfalls unter ihrer Obhut.
Maria Teresa Turrion Borrallo genoß eine ausgezeichnete Ausbildung
Es ist die erste Adresse für künftige Kindermädchen und inzwischen auch männliche Anwärter, die für die Upper Class arbeiten möchten: Das Norland College in Bath wurde 1892 von der Bildungspionierin Emily Ward (1850-1930) gegründet und gilt bis heute als renommierteste Kaderschmiede für Nannys mit großen Ambitionen. Die Einrichtung hat einen exquisiten Ruf hinsichtlich der Ausbildung in frühkindlicher Bildung und bietet Absolventen einen akademischen Abschluss sowie ein kompetenzbasiertes Diplomprogramm. Über all dem stehen zwei wesentliche Grundsätze, die sich Norland auf die Fahne geschrieben hat: "Love Never Faileth" (zu dt.: "Liebe versagt nie") und "Fortis In Arduis“ (lat., "Stark in Schwierigkeiten").
Die Nanny der Cambridges möchte privat bleiben
Maria Teresa Turrion Borrallo drängt sich nicht ins Rampenlicht. Zum Eintritt in den Haushalt der Cambridges veröffentlichte der Kensington Palast eine Erklärung hinsichtlich der Privatsphäre des neuen Kindermädchens: "Als Angestellte des königlichen Haushalts möchten wir Sie bitten, dass Marias Privatsphäre und die ihrer Familie und Freunde respektiert wird", so ein Palastsprecher. "Wir werden keine weiteren Details zu Maria oder ihrer Anstellung preisgeben, außer dass der Herzog und die Herzogin natürlich erfreut sind, dass sie sich entschieden hat, für sie zu arbeiten."
Marias Outfit hat Geschichte
Wenn Maria Teresa die Mini-Royals bei öffentlichen Auftritten begleitet, umgibt sie ein fast märchenhafter Zauber. Die Nanny trägt eine Uniform, die in der Tat an die Aufmachung der legendären Filmfigur "Mary Poppins" erinnert. Das hellbraune Kleid, der Hut und die weißen Handschuhe sind das Markenzeichen der Norland-Absolvent:innen. Auf der Website des berühmten Colleges erhält das Outfit mit Wiedererkennungswert sogar einen eigenen Absatz: "Die Norland-Uniform ist ikonisch und steht für über 129 Jahre Tradition und Qualität. Wenn Sie die Norland-Uniform tragen, demonstrieren Sie, dass Sie trainieren, um Babys und Kleinkindern die höchste Qualität in der Pflege und im Lernen zu bieten. Sie sind ein weithin sichtbarer Vertreter des Norland College, und es ist sowohl eine Ehre als auch eine Verantwortung, die Uniform zu tragen."
Die Super-Nanny der Cambridges hat Security-Qualitäten
Wer sich um Sprösslinge der königlichen Familie kümmert, muss im Ernstfall auch die Sicherheit seiner Schützlinge gewährleisten können. Die Royals sehen sich einer permanenten Gefahrenlage ausgesetzt. Im Notfall muss auch die Nanny Maßnahmen zum Schutz der Kleinen ergreifen können. Neben den üblichen Tätigkeiten gehört eine entsprechende Ausbildung auf diesem Feld ebenso zum Lehrplan des Norland Colleges, wie die Journalistin Victoria Murphy in einem Artikel für ABC News schreibt: "Den Kindermädchen wird alles beigebracht, von defensivem Fahren über Sicherheitsfragen bis hin zur Pflege eines zukünftigen Königs oder einer zukünftigen Königin. Sie weiß also wirklich alles, was man möglicherweise über die Erziehung eines Kindes wissen muss.“ So werden Norland-Absolvent:innen perfekt auf ihre Aufgabe in königlichen Haushalten vorbereitet und müssen "alles lernen, von Taekwondo, um potenzielle Entführer abzuwehren, bis hin zu ausweichenden Fahrumgestaltungen, um die neugierigen Blicke der Paparazzi abzuwenden".
Familie Cambridge Keine Lust auf Rugby, Prinz George?!
Maria Teresa war die Nr. 2 an Prinz Georges Wiege
Natürlich ist Prinz George nicht erst mit acht Monaten in den Genuss eines Kindermädchens gekommen. Gleich nach seiner Geburt im Juli 2013 kümmerte sich Jessie Webb um den neugeborenen Windsor-Sprössling. Die damals 72-Jährige gehörte wie Tiggy Legge-Bourke einst zu den Nannys, die sich in ihren Kindheitsjahren um William und Harry kümmerten. Eigentlich befand sie sich bereits im Ruhestand, doch für den künftigen Thronfolger machte sie eine Ausnahme und übernahm für die ersten Monate die Pflege seines ersten Kindes. Acht Monate später übergab sie den Staffelstab an Maria Teresa.
Dieses Wort darf die Nanny niemals in den Mund nehmen
Maria Teresas Aufgabe ist es im Wesentlichen, die drei Cambridge-Geschwister nach königlichen Standards zu erziehen. Dabei muss aber auch sie sich an Regeln halten. Eine davon dürfte zunächst bei vielen Eltern für Verwunderung sorgen. Die Nanny darf George, Charlotte und Louis niemals mit dem Wort "Kinder" ansprechen. Sie muss unbedingt darauf achten, die Cambridge-Minis bei ihren Vornamen zu nennen. "Es ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Kindern als Individuen", erklärt Louise Heren gegenüber "Mirror". Die Autorin von "Nanny in a Book: The Common-Sense Guide to Childcare" hat für Recherchen zu einem Dokumentarfilm ein Jahr am Norland Collage verbracht und dabei erstmals von der erstaunlichen Regel erfahren.
Maria Teresa kann psychologische Hilfe in Anspruch nehmen
Nicht immer läuft alles rund im Leben und gerade in der Verantwortung für Kinder drohen in manchen Situationen Belastungen, die zur Überforderung führen können. Auch vor privaten Schicksalsschlägen ist niemand gefeit. Für solche Situationen bietet das Norland Collage Schüler:innen und Absolvent:innen erste Hilfe an.
Es wird ein digitaler Unterstützungsdienst angeboten, der im Ernstfall dabei hilft, mit "allem, vom Alltagsstress bis hin zu wichtigen Lebensereignissen" fertig zu werden. So wird das Angebot auf der Website des Colleges beschrieben: "Es ist ein sicherer und anonymer Online-Unterstützungs- und Genesungsraum, zu dem Sie gehen können, wenn Sie sich niedergeschlagen oder gestresst fühlen, Schwierigkeiten haben, damit fertig zu werden, oder einfach nur mit Menschen sprechen möchten, die verstehen, was Sie durchmachen. Es wird von ausgebildeten Fachleuten moderiert, die rund um die Uhr verfügbar sind, um die Sicherheit und Anonymität aller Mitglieder zu gewährleisten."
Verwendete Quellen: hellomagazine.com, hrp.org.uk, norland.ac.uk, abcnews.go.com, mirror.co.uk
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