"Dabei wurde mein Leben zerstört": Amber Heard verzichtet auf Berufung gegen Johnny Depp

SIE zahlt eine Millionen US-Dollar

"Dabei wurde mein Leben zerstört": Amber Heard verzichtet auf Berufung gegen Johnny Depp

Waffenstillstand bei Amber Heard und Johnny Depp (59)! Laut „TMZ“ soll sich das einstige Hollywood-Traumpaar auf einen Vergleich eingelassen haben. Die 36-Jährige soll ihrem Ex-Mann eine Summe von einer Millionen US-Dollar (rund 944.000 Euro) zahlen und gleichzeitig auf die Berufung im Verleumdungsprozess verzichten. Dies sei allerdings kein Schuldeingeständnis und kein Zugeständnis, wie Amber Heard in einer Erklärung schreibt.

Keine Anerkennung der Schuld

Es war wohl DIE erbittertste Hollywood-Scheidung der vergangenen Jahre. Der Gerichtsstreit zwischen Amber Heard und Johnny Depp bewegte Millionen Fans weltweit: Die Schauspielerin hatte öffentlich behauptet, sie sei während ihrer Ehe (2015 bis 2017) Opfer häuslicher Gewalt geworden. Daraufhin wurde sie von Johnny wegen Verleumdung verklagt.

Im Juni 2022 fiel das Urteil: Amber sollte ihrem Ex fast zehn Millionen Euro Schadensersatz bezahlen. Dagegen legte sie allerdings Berufung ein. Um einen weiteren Prozess zu vermeiden, führten die Anwaltsteams der beiden Parteien seitdem Gespräche. Jetzt konnten sie sich auf einen Vergleich einigen. Neben dem finanziellen Ausgleich gibt es allerdings keine Einschränkungen darüber, worüber Amber zukünftig in Bezug auf den Fall sprechen kann. Und: Sie hat keine Schuld anerkannt – ein wichtiger Sieg für die 36-Jährige.

Emotionales Statement von Amber Heard

Die Amerikanerin meldete sich mit einem bewegenden Statement zu Wort. „Nach reiflicher Überlegung habe ich die sehr schwierige Entscheidung getroffen, die Verleumdungsklage, die mein Ex-Mann in Virginia gegen mich eingereicht hat, beizulegen“, schreibt Heard.

Weiter betont sie: „Es ist mir wichtig zu sagen, dass ich mir das nie ausgesucht habe. Ich habe meine Wahrheit verteidigt, und dabei wurde mein Leben, wie ich es kannte, zerstört. Die Verunglimpfung, der ich in den sozialen Medien ausgesetzt war, ist eine verstärkte Version der Art und Weise, in der Frauen erneut viktimisiert werden, wenn sie sich melden. Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit, mich von etwas zu emanzipieren, das ich vor über sechs Jahren verlassen wollte, und zwar zu Bedingungen, denen ich zustimmen kann.“

„Ich treffe diese Entscheidung, nachdem ich das Vertrauen in das amerikanische Rechtssystem verloren habe, in dem meine ungeschützte Aussage als Unterhaltung und als Futter für die sozialen Medien diente“, so Heard weiter.

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Heard: „Zeit ist kostbar"

Ab sofort wolle sich die Schauspielerin wieder auf die Zukunft konzentrieren. „Zeit ist kostbar und ich möchte meine Zeit produktiv und zielgerichtet verbringen. Zu viele Jahre lang war ich in einem langwierigen und teuren Gerichtsverfahren gefangen, das sich als unfähig erwiesen hat, mich und mein Recht auf freie Meinungsäußerung zu schützen. Ich kann es mir nicht leisten, eine unmögliche Rechnung zu riskieren – eine Rechnung, die nicht nur finanziell, sondern auch psychologisch, physisch und emotional ist. Frauen sollten nicht missbraucht werden oder Konkurs anmelden müssen, nur weil sie ihre Wahrheit sagen, aber leider ist das nicht ungewöhnlich“, so die 36-Jährige. (tma)

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