Er gab dem Kult-Cartoon Charlie Brown im US-Fernsehen eine Stimme. Nun ist der amerikanische Schauspieler und Synchronsprecher Peter Robbins tot.
Der am 10. August 1956 in Los Angeles geborene Robbins war ein Kinderdarsteller und erweckte ab seinem neunten Lebensjahr die beliebte Peanuts-Figur Charlie Brown zum Leben. Sein erstes Projekt als dessen Stimme war „A Boy Named Charlie Brown“, eine Fernsehdokumentation von 1963 über das Leben des Peanuts-Schöpfers Charles M. Schulz (1922-2000).
Außerdem spielte Peter Robbins in den Sechzigerjahren in Fernsehserien mit. Ein Auftritt in einer Folge von „My Three Sons“ aus dem Jahr 1972 war seine letzte Schauspielrolle, bevor er sich aus Hollywood zurückzog.
Schwere Zeiten nach dem Rampenlicht
Wie „The Hollywood Reporter“ berichtet, hatte Robbins nach seiner Zeit im Rampenlicht mit Suchtproblemen zu kämpfen und sprach offen über seine psychischen Probleme, unter anderem litt er an einer bipolaren Störung.
Im Jahr 2019, kurz nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, nachdem er 2015 wegen krimineller Bedrohungen verurteilt worden war, sagte Robbins gegenüber „Fox 5“, dass er sich viel bescheidener, zufriedener und dankbarer fühle, seit er diese Erfahrung durchlebt habe.
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Damals teilte er dem Sender auch mit, dass er ein Tattoo auf seinem rechten Arm, das Charlie Brown und Snoopy zeigt, habe auffrischen lassen, da ihm die Figuren nach wie vor sehr wichtig seien. „Charlie Brown-Fans sind die größten Fans der Welt“, sagte er damals. „Und ich hoffe, alle sind bereit, mir eine zweite Chance zu geben.
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