Das denkt der „Tokio Hotel“-Star über seine Wahlheimat
Bill Kaulitz: In L.A. konnte er zum ersten Mal richtig leben
Seit 12 Jahren wohnen Bill und Tom Kaulitz (33) bereits in Los Angeles. Davor durften sie Städte wie Hamburg und Magdeburg ihre Heimat nennen. Nun besucht Bill Deutschland für die Arbeit und erklärt, warum er nicht wieder in sein Heimatland zurückkehren würde.
"L.A. ist unser Zuhause geworden"
Bill Kaulitz befindet sich aktuell als einer von sechs Juroren für den Nachwuchspreis „Anchor“ in Hamburg auf dem Reeperbahn-Festival. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erzählt der gebürtige Sachse: „Ich muss schon sagen: Wenn ich jetzt wieder in Hamburg bin, dann kommen schon Erinnerungen hoch. Irgendwie hat die Stadt einen besonderen Platz in meinem Herzen“, denn sie fühle „sich ein bisschen an wie Heimat“. Und das auch nicht ohne Grund: Vor ihrem Umzug nach Los Angeles im Jahre 2010 haben die Zwillinge Bill und Tom viel Zeit in und um Hamburg verbracht. Doch richtig gelebt haben sie dort nicht: „Wir waren wahnsinnig isoliert. An raus gehen und feiern gehen war gar nicht zu denken. Wir haben sehr zurückgezogen gelebt“.
Bei dem Erfolg, den die gemeinsame Band Tokio Hotel damals genießen durfte, ist das wohl kein Wunder. Umso besser, dass die Brüder nun einen Rückzugsort gefunden haben, der sie das Leben genießen lässt: „L.A. ist unser Zuhause geworden. Ich glaube nicht, dass sich das noch mal ändert“, denn: „Da habe ich zum ersten Mal richtig das Leben gelebt – ohne immer nur unterwegs zu sein und keine richtige Heimat zu haben.“
"…ein bisschen wie Tourist sein im eigenen Land."
Ihr Heimatland Deutschland werden Bill und Tom Kaulitz trotzdem nicht vergessen. Gibt es Projekte in Deutschland, so wohnen die Kult-Zwillinge nämlich immer in ihrer selbst ernannten „Band-Stadt“: Berlin. Und auch sonst steht Bill Kaulitz seinen Besuchen in Deutschland sehr positiv gegenüber: „Das ist so ein bisschen wie Tourist sein im eigenen Land. Ich komme immer nur her und mache die ganzen schönen Sachen, und dann bin ich auch wieder weg.“ Klingt doch nach einem guten Kompromiss!
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