50 Zeitzeugen packen aus! Neue, schockierende Enthüllungen über Ex-König Juan Carlos

Dunkle Wolken ziehen über Juan Carlos', 84, sonst so sonniges Exil in Abu Dhabi. Mehr als 50 Menschen haben sich für die neue Dokuserie "Salvar al Rey" (dt. "Den König retten") getraut, über Spaniens Ex-König auszupacken. Herausgekommen ist ein erschütterndes Porträt einer einst so strahlenden Persönlichkeit.

Juan Carlos hat „seinen Vater verraten“

Diverse Zeitzeugen und sogar ehemalige Geheimagent:innen enthüllen jetzt, wie Juan Carlos' Staatsapparat jahrelang versucht hat, den Ex-Regenten vor seinen eigenen Taten zu beschützen und seine Skandale zu vertuschen. Diese Aussagen sollen "ein intimes Porträt von Juan Carlos I liefern, ein Monarch, der, seinen Vater verraten hat, um König zu werden, 40 Jahre Diktatur beendete, uns die Demokratie brachte, die Monarchie aus Liebe in Gefahr brachte und gegen seinen Willen auf seinen Sohn verzichten und Spanien verlassen musste, um die Krone zu retten", heißt es in einer Erklärung von HBO Max über die von "Campanilla Films" produzierte Serie.

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Ehemaliger Monarch plauderte Interna aus

Vor allem die bisher unveröffentlichten Tonaufnahmen von privaten Gesprächen zwischen Juan Carlos und seiner angeblich jahrelang Geliebten, der Schauspielerin Bárbara Rey, 72, spielen eine wichtige Rolle. Mit Rey soll Juan Carlos nicht nur über Staatsangelegenheiten gesprochen haben, er verriet sogar Details über Themen, die die Sicherheit des Staates direkt betroffen haben, und äußerte sich über Politiker:innen wie die ehemaligen Ministerpräsidenten Felipe González und José Maria Aznar.

Auch der ehemalige Direktor der Guardia Civil, Luis Roldán, der 1994 aufgrund von Anschuldigungen über finanzielle Unregelmäßigkeiten aus dem Land flüchtete, war Teil ihrer Unterhaltungen. "Unter uns gesagt, die Guardia Civil sagt, dass es besser ist, ihn nicht zu finden. Dass es besser ist, ihn tot zu finden", soll Juan Carlos zu Bárbara gesagt haben.

Ex-Geliebte hat „kompromittierende Aufnahmen“ 

Die Dokumentation bestätigt zudem die Gerüchte, dass Bárbara "intime Bilder und kompromittierende Aufnahmen" ihrer Treffen mit Juan Carlos aufbewahrt hat. Später soll Bárbara den Geheimdienst erpresst und damit gedroht haben, die heimlichen Aufnahmen zu veröffentlichen. Der Geheimdienst hat ihr daraufhin angeblich 50 Millionen Peseten (umgerechnet 300.000 Euro) gezahlt, außerdem durfte sie beim valenzianischen "Canal 9" eine Show moderieren.

SIE hielt trotz allem immer zu Juan Carlos

Als Geliebte von Juan Carlos taucht in der "HBO Max"-Serie auch die 2015 verstorbene Fotografin und Journalistin Queca Campillo auf. Sie fungierte zu Lebzeiten als Juan Carlos' Vermittlerin gegenüber der Presse. Zwischen ihr und dem König herrschte Diskretion und Harmonie. Sie wusste von seinen Affären und half ihm, diese Beziehung geheim zu halten. Sie soll sich zu keinem Zeitpunkt von Juan Carlos bedroht gefühlt haben. 

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Vor ihrem Tod hat Queca Campillo Teile ihrer Erinnerungen aufgenommen, in der neuen Dokumentation sagt auch ihre Tochter Carmen aus. "Manchmal rief er zu Hause an und ich wusste, dass er es war, dass es der König war, der nach meiner Mutter fragte, wir mussten uns an seine Anwesenheit in unserem Leben gewöhnen", erinnert sie sich.

HBO Max gab am Montag, 26. September 2022, bekannt, dass "Salvar al Rey" seit der Veröffentlichung am 9. September die meistgesehene Originalproduktion auf der Plattform in Spanien geworden ist. Bis vor wenigen Tagen hat der Streamingdienst die pikante Serie allerdings nicht beworben, die Werbetrommel wird erst seit Kurzem gerührt – mit Erfolg. Das spanische Königshaus schweigt bisher zu den neuen Enthüllungen.

Verwendete Quellen: youtube.com, teda.dk, vertele.eldiario.es, lecturas.com, elmundo.es

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