
Döner sind oft Billigprodukte, die mit der traditionellen Grillspezialität nichts zu tun haben. Mikrowellengerichte haben hohe Preise und billige Zutaten. Paprikastreifen sind nachgebaut und voller Wasser. Sebastian Lege zeigt in der ersten Folge, was in diesen Produkten wirklich drinsteckt. So belegen Labor-Analysen, dass Deutschland beim Döner ein Qualitätsproblem hat. Und auch bei Fertig-Sandwiches steht es bei der Qualität der Zutaten in der Regel nicht zum Besten – nicht zuletzt, weil sie wochenlang haltbar sein müssen. Sebastian Lege führt vor, wie die Industrie Toastbrot und Belag für ihre Zwecke optimiert – die Frische bleibt dabei auf der Strecke.
Wie tief Werbeversprechen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern verankert sind, zeigt Sebastian Lege anhand von Mikrowellengerichten. Von der Backmischung über die Currywurst bis zum Popcorn verlangen die Hersteller ein Vielfaches normaler Preise. Doch dahinter steckt nicht etwa bessere Qualität, sondern reines Marketing.
Was die Lebensmittelindustrie bei Dosensuppen, Grillfleisch und Pesto à la Genovese hineinmischt, zeigt die zweite Dokumentation. Darin ist ebenfalls Thema, wie Surimi aus Fischbrei hergestellt wird. Und Sebastian Lege will wissen, ob Fake-Garnelen bei der Verkostung im Vergleich zum Original bestehen. Bei einer Stichprobe der Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg war die Hälfte aller getesteten Meeresfrüchtesalate bei Feinkosthändlern und in Restaurants mit nachgemachten Garnelen aus Surimi gestreckt.
Seit 2016 hat Sebastian Lege in bisher neun „ZDFzeit“-Dokumentationen über „Die Tricks der Lebensmittelindustrie“ informiert. Zuletzt hatte er am 6. April 2021 „Die Tricks von Ferrero – Nutella, Yogurette & Co. im Check“ im ZDF präsentiert.
Foto: (c) ZDF / Lars Döring
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