
MALIK HARRIS wäre nicht Malik Harris, wenn es in seinem Song nicht persönlich werden würde. Für den in Landsberg geborenen Deutsch-Amerikaner ist ROCKSTARS ein „komplett filterloser Tagebucheintrag, der einen direkten Einblick in meine Gefühlswelt gewährt“. Genau dieses Gefühl transportiert der Singer-Songwriter eindrucksvoll, indem er den Song zunächst raw und ohne Chöre beginnt – beinahe so, als würde er ganz dicht vor seinen Zuhörerinnen und Zuhörern stehen und ihnen seine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die intensiv ist. Packend. Und mit der sich die meisten Menschen identifizieren können. Denn mit Blick auf unseren kräftezehrenden Alltag, die Leistungsgesellschaft, in der wir leben und die damit verbundenen Selbstzweifel können wir alle die Motivation des Sängers nachvollziehen: „Ich würde so gern zurückgehen zu der Zeit in meinem Leben, in der ich einfach nur glücklich war – ganz ohne Bedingungen oder der Angst, dieses Gefühl jemals zu verlieren.“
So packend die Geschichte ist, die MALIK HARRIS in ROCKSTARS erzählt, so mitreißend ist auch der Aufbau des Tracks. Eben so, wie auch das Leben ist. Es beginnt ruhig und friedlich. Und wird dann immer ehrlicher, lauter, fordernder, wie der 24-Jährige eindrucksvoll im Rap-Part performt.
Mit der Zeit und dem Leben verändern auch wir uns. Das weiß MALIK HARRIS. Doch statt nur auf die vermeintlich „guten alten Zeiten zu blicken, sollten wir jeden Moment genießen, im Hier und Jetzt – und uns im Klaren über all die schönen Dinge um uns herum sein.“ Denn am Ende geht es nicht nur darum, dass wir als Kinder Abenteurer, Superhelden und Rockstars waren. Sondern, dass wir es immer bleiben – solange wir uns dieses ganz besondere Gefühl in unserem Herzen erhalten.
Foto: (c) Anna Maria Boshnakova
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