21 Lebensgeschichten aus Rankweil

Unterdem Titel „Rankler G‘schichten“ ist eine Sammlung von Lebenswegen entstanden.

In Rankweil wohnen derzeit rund 12.000 Menschen aus rund 80 Ländern,die beinahe ebenso viele Sprachen sprechen. Jede und jeder davon mit einereigenen Lebensgeschichte, mit Herausforderungen und Stolpersteinen, aber aucheiner Menge an Lebenserfahrung und Lebensfreude. Um einige dieser Menschensichtbar zu machen, miteinander zu verbinden und in die Mitte zu holen, wurdenim letzten Sommer die Rankler G‘schichten ins Leben gerufen.

Ausstellung amMarktplatz

Entstanden ist eine berührende Sammlung von Lebenswegen, die vomAnkommen in Rankweil, vom Leben nach dem Krieg, vom dörflichen Geschehen undvon der Suche nach dem eigenen Glück handeln. Letzten Sommer waren die 21gesammelten Geschichten im Rahmen einer Ausstellung auf dem RankweilerMarktplatz zu hören. Blickfang der Ausstellung waren die lebensgroßenMetallfiguren, die von Bernhard Nägele, Schlosserei Werkraum Göfis, gefertigtwurden. Mittels QR-Code konnten die Lebenswege der insgesamt 21 Frauen undMänner aus Rankweil nachgehört werden.

21 berührende Porträts

Unter den Porträts finden sich der Seelsorger Elmar Simma ebenso wie Helene Marmsoler oder die hundertjährige Gertrud Blocher. Neben Frauen und Männern, die schon immer in Rankweil gelebt haben, kommen auch solche zu Wort, die aus unterschiedlichen Orten und Ländern zugezogen sind wie Antonia Gutscher oder Hüsniye Kaplan. Daniel Furxer gab den Geschichten eine Form und verschriftlichte sie. Durch ihre Vielfalt wurden die „Rankler G‘schichten“ zu einem Kontaktangebot, welches das Interesse am jeweils anderen wecken soll. Sämtliche Lebensgeschichten aus Rankweil gibt es zum Nacherleben im Audio-, Video- und Textformat unter www.rankweil.at/rankler-gschichten.

Die Rankler G’schichten sind ein gemeinsamesProjekt der Marktgemeinde Rankweil und der Caritas Vorarlberg im Rahmen vonLE.NA – lebendige Nachbarschaft.

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