Dreharbeiten gehen weiter
Nach Todesschuss: Alec Baldwin dreht wieder für "Rust"
Baldwin dreht weiter
Nach dem tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins (42†) sollen die im Herbst 2021 eingestellten Dreharbeiten für den Film „Rust“ in diesem Frühjahr fortgesetzt werden. Dabei bleibt die vergangene Tragödie jedoch nicht unbemerkt. Wie es bei den Dreharbeiten weitergehen wird, sehen Sie im Video.
Die Fortsetzung von "Rust"
Ein großer Teil der Film-Crew bleibt bestehen. So soll neben Regisseur Joel Souza (49) auch Alec Baldwin (64) als Produzent und Schauspieler wieder dabei sein, teilte das Produktionsteam am Dienstag (14.02.2023) mit. Neu hinzukommen wird der Witwer der Kamerafrau, Matthew Hutchins, als ausführender Produzent. Die Kamerafrau Bianca Cline soll nach Wunsch von Hutchins „die Vision von Halyna“ für den Western vollenden, wie es in der Mitteilung heißt.
Was damals am Set geschah
Chef-Kamerafrau Hutchins (42) war auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) im Oktober 2021 tödlich verletzt worden. Baldwin hantierte bei der Probe für eine Szene mit einer Waffe, als sich ein Schuss löste. Regisseur Souza wurde bei dem Vorfall von dem Projektil an der Schulter getroffen und verletzt. Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Baldwin wies jegliche Schuld an dem fatalen Vorfall stets von sich.
Der Hollywoodstar und die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed müssen sich nun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft in New Mexico hatte im Januar gegen beide Klage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Auch mehrere Zivilklagen sind in dem Fall anhängig.
So soll es weitergehen
Mit der Fertigstellung des Films wolle Regisseur Souza die Arbeit von Halyna würdigen und sie stolz machen, teilte er mit. Er sei dankbar für das Mitwirken von früheren „Rust“-Mitarbeitern und für neue Team-Kollegen. Unter anderem wurden zwei Sicherheitsbeauftragte benannt. Funktionsfähige Schusswaffen und Munition seien am Set nicht erlaubt, hieß es. Über den Drehort wurde zunächst nichts bekannt.
Neben dem Western-Spielfilm soll gleichzeitig eine Dokumentation über Leben und Werk der getöteten Kamerafrau gedreht werden. Regisseurin Rachel Mason und Produzentin Julee Metz waren laut Mitteilung eng mit Hutchins befreundet. (dpa/rbe)
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