Als Herzogin Meghan, 41, zum ersten Mal auf den Prince und die Princess of Wales traf, wurde sie augenscheinlich enttäuscht. Statt einer herzlichen Begrüßung sei die Begegnung eher förmlich ausgefallen, liest man aus der vorsichtigen Schilderung der Kennenlernpremiere in der Netflix-Doku "Harry & Meghan" heraus. Mit zerrissenen Jeans und barfuß habe die künftige Braut von Prinz Harry, 38, Schwager und Schwägerin in spe erwartet – und mit offenen Armen. Doch offenbar stieß sie mit ihrer amerikanischen Offenheit auf britische Contenance. "Ich glaube, ich habe sehr schnell begriffen, dass die äußere Formalität sich im Inneren durchsetzt", sagt die ehemalige Schauspielerin rückblickend. Worte, die eine Freundin von Catherine, 40, nicht unterschreiben kann.
Catherine, Princess of Wales: Umarmungen und Küsse! So kennt sie ihr Umfeld
"Kate ist eine große Umarmerin", stellt diese erst kürzlich laut "People" klar. "Sie ist warmherzig und freundlich und begrüßt jeden mit einer großen Umarmung und einem Kuss. Es ist für sie selbstverständlich, so zu sein." Meghan erinnert das offensichtlich anders. Sie selbst betont, wie ungewohnt diese erste Zusammenkunft mit den zukünftigen Verwandten war. "Ich bin eine Umarmerin", so die 41-Jährige. "Mir war nicht klar, dass das für viele Briten wirklich irritierend ist." Die Förmlichkeit innerhalb der königlichen Familie verstörte den Neuzugang: "Ich denke, ich würde sehr schnell verstehen, dass sich die Formalität von außen nach innen überträgt. Und wenn man dann die Tür schließt, denkt man: 'Oh, toll, uff, jetzt können wir uns entspannen.' Aber diese Formalität setzt sich auf beiden Seiten fort, und das war für mich überraschend."
Ein ganz anderes Bild zeichnet Catherine inzwischen mit Erfolg bei ihren jüngsten Auftritten von sich. Offen und fast liebevoll geht sie auf die Menschen zu. Zuletzt rührte sie bei einer überraschenden Begegnung mit ihrem ehemaligen Geschichtslehrer in Cornwall. Jim Embury taucht plötzlich wie aus dem Nichts bei ihrem Besuch des National Maritime Museum auf. Das unverhoffte Wiedersehen nach Jahrzehnten gipfelte in einer herzerwärmenden und innigen Umarmung.
Schon 2018 sprang Kate bereits über ihren royalen Schatten. Obwohl es eine ungeschriebene Regel der königlichen Familie ist, in der Öffentlichkeit gebotene Distanz zu wahren, begrüßte sie Professor Jacqueline Dunkley-Bent bei einem Besuch des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG) in London mit einer festen Umschlingung, bevor sie mit ihr ins Gespräch kam. Die Hebamme hatte Kate drei Jahre zuvor geholfen, Prinzessin Charlotte, 7, auf die Welt zu bringen.
Bilder, die Meghan von ihrer Schwägerin offenbar nicht kennt oder gar erwartet hätte.
Von den „Fab Four“ zu Rivalen
Richtig warm wurden die beiden Frauen mit ihren Männern in Paarkombination offenbar nicht miteinander, obwohl es nach der Hochzeit zunächst danach aussah. Das Vierergespann wurde von der britischen Presse als "Fab Four" gefeiert. Cambridges und Sussexes absolvierten gemeinsam Termine. Entspannt und immer lächelnd eroberten sie die Herzen der Royal-Fans. Sie repräsentierten die moderne Monarchie und gaben Hoffnung auf deren Zukunft.
Von den "Fantastischen Vier" zum Albtraum Das lief schief zwischen den Royals
Doch das Kartenhaus zerfiel. Spätestens seit dem Rückzug der Sussexes aus der vorderen Reihe der Royals zerbrach das fragile Kartenhaus. Die Fronten verhärteten sich. Es entstand ein tiefer Graben zwischen Harry und Prinz William, 40.
„Da ist viel Wut drin“
"Es wird noch lange dauern, bis es zwischen den Brüdern zu Harmonie kommt", erklärte eine dem Königshaus nahestehende Quelle. "Da ist viel Wut drin." Doch nur einer von ihnen macht diese Kluft öffentlich zum Thema. "Sie haben gerne gelogen, um meinen Bruder zu beschützen", behauptet der jüngste Sohn von König Charles, 74, vor den Netflix-Kameras. "Sie waren nie bereit, die Wahrheit zu sagen, um uns zu beschützen." Scharfe Munition, die noch nicht einmal zu einem Burgfrieden beitragen dürfte.
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