„Sicherheit geht vor“
Massenpanik bei "Parookaville" befürchtet: Kasalla muss Auftritt abbrechen
Zu viele feierwütige Fans bei Auftritt von Kölner Party-Band? Das Festival „Parookaville“ ist nach eigenen Angaben Deutschlands größtes Electronic Music Festival, mit zusammengerechneten 225.000 Gästen übers ganze Wochenende. Als am Samstag die Kölner Karnevalsband Kasalla ihren Auftritt hinlegte, wollten offenbar zu viele Festivalgäste dabei sein. Die Band musste ihren Auftritt abbrechen: „Sicherheit geht vor“, schrieb die Band dazu selbst bei Instagram. Dort berichteten Influencer und andere Festivalgäste, sie seien einer Massenpanik nur knapp entkommen.
Horror-Berichte zu Kasalla beim "Parookaville": "Viele Mädels haben geweint und sind umgekippt"
Influencerin Kira Bejauoi schrieb auf Instagram zum Kasalla-Auftritt, es sei eine Katastrophe gewesen: „Es ist dann irgendwann auch in der Masse echt Panik ausgebrochen und wir haben alle geschrien, damit die abbrechen. Viele Mädels haben geweint und sind umgekippt.“ Andere User berichteten auf Instagram Ähnliches, Bejaoui meldete sich kurze Zeit später entwarnend bei ihren Followern: „Uns geht es gut“, sie habe allerdings nun Respekt vor den Menschenmassen beim „Parookaville“.
Die Kölner Band Kasalla schrieb zu einem Video ihres Auftritts, mit einem ersten „Sorry“ für den Abbruch des Auftritts: „Ihr ward einfach zu viele.“ Die Band hoffe auf einen nächsten Auftritt, womöglich dann ja auf einer größeren Bühne – mit mehr Platz für Fans.
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Was ist das "Parookaville"?
Auf mehr als zehn Bühnen sollen über das gesamte Wochenende rund 300 Künstlerinnen und Künstler auftreten, darunter auch für Elektro-Festivals ungewöhnliche Namen wie Sängerin Blümchen oder Rapper Eko Fresh. Als Headliner werden unter anderem die DJs Armin van Buuren, Felix Jaehn und Steve Aoki den Electronic-Music-Fans einheizen.
Das Festival ist nach dem fiktiven Gründervater Bill Parooka benannt und wie ein Dorf ausgestaltet, das einmal im Jahr zum Leben erweckt wird. Es gibt eine Kirche, ein Freibad, ein Gefängnis und auch einen künstlerisch geschmückten Stadtwald. Statt Tickets erhalten die Gäste Visa. (swi, mit dpa)
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