Charlène von Monacos Ex-Berater wegen Kinderpornographie angeklagt: Wie nah standen sie sich wirklich?

Royal-Experte Michael Begasse schätzt Lage ein

Charlène von Monacos Ex-Berater wegen Kinderpornographie angeklagt: Wie nah standen sie sich wirklich?

Charlène von Monaco: Heftige Vorwürfe gegen engen Vertrauten

Es ist wie ein Fluch. Für Charlène von Monaco (44) gibt es aktuell keine gute Nachrichten. Nach ihrem krankheitsbedingten Aufenthalt in Südafrika, etlichen Gerüchten um eine Ehekrise und der Einweisung in eine Spezialklinik in der Schweiz muss die Zweifach-Mama nun auch noch mit einem Tiefschlag in ihrem Freundeskreis fertig werden. Ihr enger Vertrauter und ehemaliger Berater, Pater William McCandless, wurde wegen Kinderpornographie angeklagt. Die Vorwürfe gegen den katholischen Priester sind heftig. Doch wie eng standen sich Charlène und William wirklich? Royal-Experte Michael Begasse schätzt im Video ein, wie die 44-Jährige wohl mit dieser Nachricht umgeht.

Schockierende Fotos auf Computer gefunden

Jahrelang war William wohl einer der treuesten Vertrauten von Charlène. Er war offizieller Berater, saß im Vorstand ihrer Stiftung und soll sogar bei der Geburt ihrer Zwillinge Jacques und Gabriella (7) dabei gewesen sein. Nun wird ihm vorgeworfen, während seiner Arbeit im Königspalast Tausende von pornografischen Bildern von Kindern gesammelt zu haben. Die Fotos sollen unglaublich schockierend sein – Vergewaltigung und Folter zeigen. „Vor allem für Charlène ist das natürlich ein absoluter Vertrauensbruch“, weiß Royal-Experte Michael Begasse und ordnet im Video die Lage ein.

Pater William McCandless steht unter Hausarrest

Nachdem William zu seinen Glaubensbrüdern in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt war, blieben er und Charlène in Kontakt. Doch ein ehemaliger Angestellter entdeckte auf dem ehemaligen Computer des Priesters Bilder von Kinderpornografie. Der Palastangestellte zögerte keinen Moment und schaltete die Polizei von Monaco ein. Daraufhin wurde ein Handy und zwei Computer beschlagnahmt, auf denen nach weiteren Beweisen gesucht wurde. William wurde verhaftet, aber schließlich gegen Kaution freigelassen und unter Hausarrest gestellt. Er darf seine Wohnung verlassen, muss aber in deren Nähe bleiben. Das Verfahren wird voraussichtlich mehrere Monate dauern.

McCandless Anwalt: „Was Monaco diesem unschuldigen Mann angetan hat, ist beschämend"

Auf RTL-Anfrage meldet sich Michael Diamondstein, der Anwalt von Pater McCandless, zu Wort. „Wir können zwar nicht mit rechtlicher Sicherheit sagen, dass die Anschuldigungen gegen Pater McCandless eine Vergeltung für seine Arbeit im Palast darstellen, aber wir können eindeutig feststellen, dass er das, was ihm vorgeworfen wird, nicht getan hat“, so der Jurist. Die US-Regierung soll bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Beweise vorgelegt haben, die darauf hinweisen, „dass sie mehr als eine flüchtige Überprüfung der von Monaco zur Verfügung gestellten Unterlagen vorgenommen hat“. Diamondstein kritisiert das Verhalten der monegassischen Regierung und den Strafverfolgungsbehörden, die von einem „völligen Mangel an Höflichkeit, Professionalität und Gerechtigkeit“ geprägt gewesen sein soll. Der Jurist habe mit seinem Team nach Monaco reisen wollen, „um Nachforschungen anzustellen“. Doch daran habe ihn die monegassische Regierung „aktiv gehindert“.

„Wir haben den Palast, den Generalstaatsanwalt, den Botschafter und sogar die Prinzessin selbst um Hilfe gebeten. Alle unsere Bitten um gleiche Gerechtigkeit sind auf taube Ohren gestoßen“, berichtet Diamondstein in seinem Statement und zeigt sich kampfbereit. „Was Monaco diesem unschuldigen Mann angetan hat, ist beschämend. Wir beabsichtigen, Pater McCandless energisch zu verteidigen und sind zuversichtlich, dass er entlastet wird, wenn eine amerikanische Jury sieht, wie er von Monaco und der US-Regierung behandelt wurde“, so Diamondstein. (lkr)

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