Am Wochenende starb Silvia Laubenbacher mit 56 Jahren. Sie erlag ihrer Krebserkrankung. Der Ehemann der früheren „Sam“-Moderatorin erzählt nun von der letzten gemeinsamen Zeit.
Hoven und die beiden gemeinsamen Kinder Yuma und Taro wachten an der Seite von Laubenbacher, wie er berichtet. Die 21-jährige Yuma habe ihre Mutter „gewaschen, gekämmt, mit ihrem Parfüm besprüht“. Der 19 Jahre alte Sohn „Taro saß an ihrer Seite, hat Silvia gestreichelt“, erklärt Hoven.
„Das war gut für Silvia und wichtig“
„Wir haben gebetet und ‚Ave Maria‘ gesungen. Das war gut für Silvia und wichtig. Im Laufe der Nacht waren die Kinder dann so erschöpft, dass sie sich hingelegt haben.“ Hoven und Laubenbacher waren 25 Jahre lang verheiratet.
Silvia Laubenbacher hat von 1999 bis 2009 bei ProSieben das Mittagsmagazin „Sam“ moderiert. Im Anschluss war sie noch bei „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“ zu sehen und moderierte zuletzt im Regionalfernsehen bei Augsburg TV.
„Die Familie ist näher zusammengerückt“
2014 bekam die Moderatorin die Diagnose Brustkrebs. Sie habe einen zwölf Zentimeter langen Tumor gehabt, hatte sie 2017 in einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ erzählt. Es folgten Operationen und Bestrahlung. „Es ist ein Wunder, dass ich überlebt habe“, hatte sie damals betont.
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Laut „Bild“ kam der Krebs im November 2021 zurück. Laubenbacher starb Zuhause, wurde von einem Hospizverein begleitet. Ende Januar hat sie auf Instagram ein gemeinsames Foto mit ihrem Mann und den beiden Kindern geteilt. „Family business“, schrieb sie dazu. „Die Familie ist näher zusammengerückt“, hatte Laubenbacher auch in dem „Bunte“-Interview von 2017 gesagt. Unter jenem Foto bringen nun Fans und prominente Weggefährten ihre Trauer zum Ausdruck. „Gute Reise meine Liebe, das ist wirklich viel zu früh“, schreibt etwa Natascha Ochsenknecht.
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