Boerne und Thiel zählen zu den beliebtesten TV-Ermittlern und sind ein Garant für Topquoten. Doch am Sonntagabend wollten so wenige Zuschauer wie schon lange nicht das „Tatort“-Duo aus Münster sehen.
Nun der tiefe Fall: Am Sonntag schalteten so wenige Zuschauerinnen und Zuschauer Boerne und Thiel ein, wie seit elf Jahren nicht mehr. Für andere Formate wären die Zahlen dennoch ein Erfolg, denn immerhin sahen sich laut des Branchenmagazins „DWDL“ noch 11,03 Millionen Menschen den „Tatort: Propheteus“ an. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum belief sich auf 34,5 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 29,3 Prozent Marktanteil erzielt.
Woran hat’s gelegen?
Könnte das an dem sehr speziellen Fall gelegen haben? Der war nämlich noch skurriler als sonst und kam mit einem bunten Mix aus merkwürdigen Vorkommnissen und Gestalten daher. So waren die beiden schrägen Verfassungsschutz-Spezialisten Frau Mann und Herr Muster sowie ein Bananen-schälender Hund zu sehen.

Am Ende des Falls blieben die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem Gefühl zurück, dass Einbildung und Wahrheit nicht immer zu unterscheiden sind. Auch visuell wurde der Wahnsinn gut umgesetzt – mit einer weitwinkligen Kamera kam das Publikum Boerne ungewohnt nahe.
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Ein anderer Grund könnte laut „DWDL“ sein, dass es aktuell weiterhin ein „hohes Informationsbedürfnis angesichts des Krieges in der Ukraine“ gebe. So schalteten den „Brennpunkt“ im Ersten am Sonntag um 20.15 Uhr so viele Menschen ein wie seit Jahren nicht mehr, insgesamt waren es 11,07 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.
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