Sean Penn befindet sich trotz der russischen Invasion in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dort dreht der Schauspieler eine Dokumentation über den Einmarsch Russlands.
„Sean Penn zeigt den Mut, der vielen anderen fehlt“
In dem Bericht heißt es weiter, dass die ukrainische Regierung dies bestätigt habe. Das Büro des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommentierte, dass Sean Penn Mut zeige, der vielen anderen, besonders westlichen Politkern, fehle. Der Oscarpreisträger setzt sich seit Jahren für internationale Hilfsorganisationen und Initiativen gegen Krieg ein.
„Der Regisseur ist eigens nach Kiew gekommen, um die Ereignisse aufzuzeichnen, die derzeit in der Ukraine passieren, und der Welt die Wahrheit über Russlands Invasion in unser Land zu erzählen“, teilte das Büro des Präsident mit. Weiter heißt es: „Je mehr solche Menschen – wahre Freunde der Ukraine, die den Kampf für die Freiheit unterstützen – desto schneller können wir diese abscheuliche Invasion Russlands stoppen.“
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Sean Penn nahm an Pressekonferenzen von Regierungsvertretern teil, traf sich mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk. Zudem soll sich der Schauspieler mit Journalisten und Soldaten ausgetauscht haben, um mehr über die Verteidigungsstrategie der Ukraine zu erfahren.
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Sean Penn sei bereits im November in die Ukraine gereist und habe sich schon damals mit Militärvertretern unterhalten, um an dem geplanten Dokumentarfilm zu arbeiten. Am 24. Februar starteten russische Streitkräfte einen breit angelegten Angriff auf die Ukraine. Hier können Sie alle Infos zum Krieg in Europa nachlesen.
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