Fürstin Charlène + Co.: Tod, Trennung, Krankheit – die Legende des ungeheuren Grimaldi-Fluchs

Aktuell beunruhigt die lange Abwesenheit von Fürstin Charlène, 43, Adels-Expert:innen. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten, dass die Frau von Fürst Albert, 63, untertaucht. Seit November 2021 – nur wenige Tage nach ihrer Rückkehr aus Südafrika nach Monaco – befindet sie sich in einer Klinik. "Sie war eindeutig erschöpft, körperlich und seelisch" und habe erkannt, dass sie Hilfe brauche, offenbarte Albert gegenüber "People", verriet aber nicht den genauen Grund.

Zuvor saß Charlène aufgrund einer schweren HNO-Infektion sechs Monate lang (von Mai bis November) in ihrer Heimat fest. Hinzu kommen immer wieder aufkeimende angebliche Trennungs- und Krisengerüchte, die Albert nicht nur einmal – beinahe erfolglos – dementierte. Dennoch ist es vermutlich nicht einfach für Ehemann Albert und die Zwillinge Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, beide 7, so lange ohne Charlène auskommen zu müssen.

Ob sie das nächste Kapitel im sagenumwobenen Grimaldi-Fluch wird?

Fürstin Charlène: Ihre Krankheitsodyssee – das nächste Kapitel im Grimaldi-Fluch?

Doch worum geht es bei der Legende? Der Sage nach soll Grimaldi-Vorfahre Rainier I. 1297 bei einem Raubzug angeblich eine flämische Frau zum Sex gezwungen haben. Diese soll ihn daraufhin verhext und die Nachfahren der Fürstenfamilie mit folgendem Fluch belegt haben: "Niemals soll ein Grimaldi Glück in der Ehe finden."

700 Jahre ist das nun her: Eine ewige Zeit, in der die Fürstenfamilie jedoch auch viele Schicksalsschläge und gescheiterte Ehen erleiden musste. Auch jetzt beherrscht ein Mitglied der Grimaldis – Füstin Charlène – mit ihrer seit Monaten andauernden Krankheitsodyssee und Abstinenz die Negativschlagzeilen. Immer wieder erinnert man sich daher an den sagenumwobenen Fluch, fragt sich, ob er wieder zugeschlagen hat.

Die Grimaldi-Familie umgeben von Tod und Trennung? 5 tragische Beispiele

Hier kommen fünf Beispiele aus der Vergangenheit, die die Legende bis heute aufleben lassen.

1. Charlotte von Monaco, †79, Tochter von Louis II. von Monaco, heiratete 1920 Pierre de Polignac (auch Pierre Grimaldi), †69. Das Paar bekam zwei Kinder: Prinzessin Antoinette, †90, und den späteren Fürsten Rainier III., †81. Die Ehe hielt nur gut ein Jahrzehnt, wurde 1933 geschieden. Doch auch ihre Kinder hatten viel Pech in der Liebe …

2. Antoinette Grimaldi war gleich dreimal verheiratet, bekam drei Kinder, die sich ebenfalls alle mindestens einmal haben scheiden lassen. Antoinettes erste Ehe mit John Gilpin, †53, endete nach nur 40 Tagen tragisch. Der Balletttänzer starb an einem Herzinfarkt.

Von 1961 bis 1974 war sie mit Jean-Charles Rey, †79, vermählt. Ihre dritte Ehe ist Antoinette mit dem Tennisspieler Alexandre-Athenase Noghès, †82, eingegangen, die jedoch nach nur drei Jahren ebenfalls geschieden wurde.

3. Auch Fürst Rainier III. ereilte ein furchtbares Schicksal. Seine geliebte Ehefrau, Hollywoodlegende Gracia Kelly, der er 1956 das Jawort gab, kam 1982 mit nur 52 Jahren bei einem Autounfall ums Leben. Das einstige royale Glamour-Paar hat drei gemeinsame Kinder: Fürst Albert, Caroline von Monaco, 64, und Stéphanie von Monaco, 56. Doch auch bei den beiden letzten schlug das Unglück zu.

4. Die erste Ehe von Fürst Alberts Schwester Caroline mit Investmentbanker Philippe Junot, 81, hielt lediglich zwei Jahre und wurde 1980 geschieden. Ihre zweite Vermählung mit Unternehmer Stefano Casiraghi, Vater ihrer drei Kinder, endete ebenfalls tragisch. Er starb 1990 bei einem Rennboot-Unfall, wurde nur 30 Jahre alt.

1999 ging Caroline ihre dritte Ehe mit Prinz Ernst August von Hannover, 67, ein. Auch diese Verbindung ist von etlichen Negativschlagzeilen geprägt.

5. Stéphanie von Monaco ereilte ebenfalls das Liebespech. Mit Bodyguard Daniel Ducruet, 57, Vater von zwei ihrer drei Kinder, war sie lediglich von 1995 bis 1996 vermählt.

Und auch ihre zweite Ehe, mit Akrobat Adans Lopez Peres, 46, ging nach nur einem Jahr 2004 in die Brüche.

Verwendete Quellen: people.com, eigene Recherche

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