Paula Lambert regen Impfgegner auf

Für Paula Lambert gibt es kein Thema, das sie nicht ansprechen würde. Bei Impfgegnern hat die Moderatorin es aber inzwischen aufgegeben, mit Argumenten punkten zu wollen. Sie zieht vielmehr klare Grenzen.

Die täglichen Corona-Neuinfektionen sind in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 432,2 (Stand: 7. Dezember 2021). Zwar lassen sich seit Ende Oktober wieder mehr Menschen erstimpfen. Dennoch sind weiterhin Proteste und Stimmungsmache von Impfgegnern und „Querdenkern“ an der Tagesordnung. Die nicht vorhandene Solidarität jener Personen macht die Moderatorin Paula Lambert fassungslos, wie sie im Gespräch mit t-online erklärt.

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„Die sind keine verlässlichen Partner“

Über diejenigen, die sich nicht gegen das Coronavirus durch eine Impfung immunisieren lassen wollen, befindet Paula Lambert: „Die zeigen alle, dass sie keine verlässlichen Partner sind und es ekelt mich wahnsinnig an.“ Auch in ihrem erweiterten Freundeskreis, so musste es die Autorin „leider mit Entsetzen feststellen“, gebe es Impfgegner, „die jetzt aber – Spaltung hin oder her – bei mir nicht mehr stattfinden“. 

Auf die Frage hin, ob sie versucht habe, zu den Impfgegnern in ihrem Bekanntenkreis durchzudringen, erklärt Lambert: „Ich glaube, dass viele Impfgegner ein grundsätzliches Gefühl von ‚Immer nur die anderen und nie ich‘ in sich haben.“

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Lambert ist sich sicher, dass man „mit Argumenten nicht weiter“ kommt. „Die sind da so tief drin, dass sie gar nicht mehr raus können, ohne sich selbst vollkommen in Frage zu stellen. Dann lass ich es einfach.“ Sie habe deshalb für freundschaftliche und familiäre Zusammenkünfte eine Entscheidung getroffen: „Privat gilt bei mir 2G und wer da nicht mitmacht, kommt halt nicht – fertig. Es sind einfach viel zu viele Menschen an Corona gestorben.“

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