Nicht nur in seiner ungarischen Heimat war János Kóbor eine Rockröhre mit Kultstatus. Jetzt ist er mit 78 Jahren gestorben. Berichten zufolge war er nicht gegen Corona geimpft.
Wie „24.hu“ aus Ungarn berichtet, wurde der Musiker am 9. November mit einer Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Seitdem sei er versorgt worden, sein Zustand habe sich allerdings zusehends verschlechtert. Er sei schließlich ins Koma gefallen. Wie es heißt, habe sich Kóbor nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.
János Kóbor tot: „Millionen von Fans liebten ihn“
Jetzt hat die Band Omega die Nachricht seines Todes auf Facebook bekannt gegeben. Dort heißt es lediglich, Kóbor sei „nach kurzer Krankheit verstorben“.
„Millionen von Fans liebten ihn im In- und Ausland als gestandenen Rockstar“, schreiben die Bandmitglieder in ihrem Posting. Er werde „für immer“ in ihren Herzen bleiben, erklären sie weiter und zitieren dann einen Omega-Liedtext.
Kóbor war zusammen mit László Benkő, der vergangenes Jahr starb, Gründungsmitglied der Band, die seit 1962 existierte. Vor allem vor der Wende feierte Omega große Erfolge in ganz Europa, insbesondere aber in den ehemaligen Ländern der UdSSR. Bis 1990 veröffentlichten die Rockmusiker 13 Studioalben. Einige davon brachten sie sogar in englischer Sprache heraus.
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Ein Höhepunkt nach der Wende kam 1994 zustande. Damals spielte Omega ein Konzert im sogenannten Volksstadion von Budapest vor 70.000 Zuschauern. Als Gäste traten unter anderen Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions auf. Auch die Kultband aus dem Osten, die Puhdys, spielten in den Siebzigerjahren mit Omega zusammen Konzerte.
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