Im Vormundschaftsstreit um Britney Spears hat es einen Durchbruch für die Sängerin gegeben: Die Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears soll einer Richterin zufolge mit sofortiger Wirkung beendet werden.
Im Vormundschaftsstreit um US-Popsängerin Britney Spears hat ein Gericht in Los Angeles zugunsten der Musikerin entschieden. Die Richterin Brenda Penny setzte die Vormundschaft von Spears‘ Vater Jamie am Mittwoch (Ortszeit) mit sofortiger Wirkung aus und bestellte einen vorübergehenden neuen Vormund für die Sängerin.
Jamie Spears wirkte seit 2008 als Vormund für seine 39-Jährige Tochter. Die Sängerin von Hits wie „Baby One More Time“, „Oops! … I Did It Again“ und „Toxic“ war 2008 wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Der Vater übernahm daraufhin die Vormundschaft über seine Tochter und damit neben der Verwaltung ihrer persönlichen Belange auch die Kontrolle über ihr Vermögen. 2019 trat Jamie Spears kürzer, blieb aber für die Finanzen zuständig. Das Gericht setzte am Mittwoch den Buchhalter John Zabel vorübergehend als Vormund für die Finanzen ein, wie die „New York Times“ berichtete.
Die Vormundschaft sorgte im Laufe der Jahre für immer mehr Schlagzeilen. Britney Spears klagte im Juni in einer hochemotionalen Stellungnahme vor Gericht, sie sei „traumatisiert“ und „deprimiert“: „Ich will nur mein Leben zurück.“ Sie machte ihrem Vater, ihrer Familie und ihren Betreuern schwere Vorwürfe. Der Anwalt von Britney Spears, Mathew Rosengart, hatte schon länger auf einen sofortigen Abtritt ihres Vaters als Vormund gedrängt. .
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Erwartet wird, dass noch vor Jahresende eine weitere Gerichtsanhörung zur vollständigen Beendigung der Vormundschaft über Spears stattfinden wird.
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