"Wer wird Millionär?"-Kandidat zieht nach Wette mit Jauch blank

Bei „Wer wird Millionär?“ sorgte Christian Grau am Montagabend für eine Überraschung. Nachdem er Günther Jauch von seinen Tattoos erzählt hatte, schließt er mit dem Moderator eine Wette – und löst diese postwendend ein.

Das Wort „obligatorisch“ bedeute seiner Ansicht nach so viel wie „nicht nötig“ oder „überflüssig“. Da er sich zwischen den beiden Varianten nicht entscheiden konnte, nahm er zur Sicherheit den 50:50-Joker. Zu seiner Überraschung flogen aber genau seine beiden favorisierten Antworten raus. „Da habe ich Ihnen gerade noch aus der Patsche geholfen“, witzelte Günther Jauch, der dem Kandidaten tatsächlich vorher zu einem Joker geraten hatte. 

„Ab welcher Summe würden Sie es uns zeigen?“

Die Mutter von Christian Grau brachte am Telefon schließlich die Erkenntnis: „verpflichtend“ bedeutet natürlich das gleiche wie „obligatorisch“. Jauch nutzte diesen Moment und fragte den Mann aus der Domstadt, was er so an besonderen Tattoomotiven auf dem Körper habe. Christian Grau plauderte aus dem Nähkästchen und verriet, stolzer Besitzer eines „Arschgeweihs“ zu sein. 

„Ab welcher Summe würden Sie uns das Tattoo denn hier in der Sendung zeigen?“, fragte der 64-jährige Quizshow-Moderator und Grau meinte: „Ach, 16.000 Euro würden schon reichen.“ Da der Rocker-Typ anschließend souverän seine Fragen beantwortete, landete er kurze Zeit später schon bei der gesetzten Wettmarke und lieferte.

„Strecken Sie Ihren Hinter dahinten in die Kamera“, gab Jauch noch scherzhaft Anweisungen und der Kandidat ließ die Hosen herunter. Der Spruch „Get in loser we’re doing butt stuff“ wurde sichtbar, der frei übersetzt so viel heißt, wie: „Komm rein du Loser, wir machen Schweinskram.“ Wobei „butt“ grundsätzlich mit „Hinterteil“ übersetzt wird. Das Motiv zeigte ein UFO, welches eine Person nach oben ins Fluggerät befördert und ist durchaus weit verbreitet – passte in dem Fall aber vor allem zur gewählten Körperregion.

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Einige Zuschauer freute die Aktion. „Wenn schon keine Tattoo-Studios wegen Corona aufmachen dürfen, dann wenigstens ein offener Showroom bei Jauch“, witzelte ein Twitter-User zum Beispiel. Am Ende reichte es für den Kehrseiten-Kandidaten für 32.000 Euro – und obligatorisch, das dürfte er an diesem Abend gelernt haben, war das blankziehen nach der Wette mit Günther Jauch ohnehin.

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