Warum „Dirty Dancing“ beinahe nicht veröffentlicht wurde – Teil 2

„Mein Baby gehört zu mir!“ – dieses legendäre Filmzitat hätte es nie gegeben ohne den beharrlichen Einsatz zweier Frauen. Denn auch wenn „Dirty Dancing“ heute Kult ist, war der Weg auf die Kinoleinwand ein extrem zäher.

Zu soft, zu wenig erfolgversprechend. Das waren die Argumente, die der „Dirty Dancing“-Drehbuchautorin Eleanor Bergstein immer wieder entgegengeschmettert wurden.

Dann endlich fand Bergstein in der Produzentin Linda Gottlieb eine Mitstreiterin für ihre Lovestory. Das Hollywood-Studio MGM wollte den Film verwirklichen, sprang dann aber doch noch ab. Alle dies führte dazu, dass „Dirty Dancing“ beinahe nicht veröffentlicht wurde.

Bergstein und Gottlieb begannen eine intensive Suche nach einem neuen Filmstudio. „Wir konnten keinen finden, der es macht“, erzählte Bergstein im Interview mit „Bustle“. Doch sie gaben nicht auf. Schließlich fand sich in der jungen Firma Vestron Pictures der richtige Partner, um das Filmprojekt zu verwirklichen. 

Fast wäre „Dirty Dancing“ nie veröffentlicht worden

Doch auch während und nach den Dreharbeiten fiel das Feedback negativ aus. Sowohl die Verantwortlichen von Vestron Pictures als auch der bekannte Produzent Aaron Russo, dem der Film vorab gezeigt wurde, waren alles andere als begeistert. Vor allem Russos Reaktion war ernüchternd. Welcher unglaubliche Satz über „Dirty Dancing“ damals fiel, erfahrt ihr im Video.

Heute können wir nur froh sein, dass sich Bergstein und Gottlieb so sehr für den Film eingesetzt haben. Trotz aller Ablehnung haben sie an ihrer Film-Idee festgehalten. Heute gilt „Dirty Dancing“ als absoluter Kultfilm. Aktuell gibt es sogar Gerüchte, dass Jennifer Grey einen neuen „Dirty Dancing“-Film dreht.

Patrick Swayze und Jennifer Grey als „Johnny“ und „Baby“ in „Dirty Dancing“(© imago images/Mary Evans)

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