Die Wollnys und ihr radioaktiver Schimmel

“Estefania, Loredana, Sylvana, …”, Silvia Wollny schreit auch heute noch die Namen ihrer Kinder die Wendeltreppe hinauf. Mittlerweile sind einige dazugekommen, die Wollnys haben sich vermehrt und mit ihnen auch der Schimmel. 

Bei den Wollnys riecht es muffig. Doch Silvia, Harald, Calantha und wie sie alle heißen können gar nichts dafür, sie sind einfach nicht ganz dicht. Also nicht sie, sondern vielmehr ihre Spülmaschine, die leckt und verursachte so einen Schimmelbefall in der Küche. Mit Schutzanzügen und jeder Menge Flatterband wird das Herzstück des wollnyschen Hauses nun zur Sperrzone. Aber vielleicht bedarf die ganze Situation noch ein wenig Erklärung, also beginnen wir am besten erst einmal bei den Grundlagen. 

Wovon sprechen wir hier eigentlich? 

Es geht um die Großfamilie Wollny. Seit 2011 steht die Sippe mit ihrer eigenen Realityserie in der Öffentlichkeit. Grund waren wohl anfangs zum einen die Menge der Kinder und zum anderen die außergewöhnliche Namenswahl der Sprösslinge. Lavinia, Loredana, Sarafina – das sind eben keine Elfen bei “Herr der Ringe”, sondern vielmehr “kleine Ponys”, wie Silvia, die außerdem gerne Formulierungen wie “im Endeffekt” oder “und und und” benutzt, sich und ihre Töchter selbst beschreibt. 

Naja und eben jene Familie hat nun schon die xte Staffel ihrer Dokusendung fabriziert, zu bestaunen immer mittwochs ab 20.15 Uhr auf dem Sender ihres Vertrauens, RTLZwei. So und nun war da ja noch etwas Bedrohliches, etwas Miefendes, das den Wollnys ganz schön zu schaffen macht. Silvia Wollny sieht seit Tagen nämlich nur noch schwarz – schimmelschwarz um genau zu sein. Ein Gutachter attestierte der Familie einen Schimmelbefall in der Küche.

Da im Haus bekanntermaßen viele Kinder rumrennen und Harald, der Lebenspartner von Silvia, vor Kurzem einen Herzinfarkt hatte, macht sie kurzer Hand Nägel mit Köpfen und erklärt die Küche zur Sperrzone frei nach den Wollny-Motto: “Lieber ein bisschen Vorsicht als wie Nachsicht.” Dementsprechend hart ist die 55-Jährige auch mit der Durchführung: “Ihr mit die kleinen Kinder raus hier! Sperrzone!” 

Schimmel oder wie es die Wollnys nennen “radioaktiver Scheiß”

Zum Glück eilen ihr Peter und Flo zur Hilfe, die den Raum fortan nur noch mit Schutzanzügen betreten, weil sie Angst vor “radioaktivem Scheiß” haben. Hat man ja schließlich schon oft gehört, wie in Atomkraftwerken Spülmaschinenschimmel verwendet wird, schon in Japan wurden damals immerhin Schimmelbomben abgeworfen. Nicht auszumalen also, was da in der Wollny-Küche noch alles passieren kann. Doch die Neu-Wollnys und Parade-Schwiegersöhne haben einen Plan, was sehr wichtig ist, wie Flo erklärt: “Wenn man geplant rein geht, geht man auch geplant wieder raus.” Also rein in die Planküche, radioaktiven Schimmel eliminieren und weitermachen. 

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Doch ganz so einfach ist das alles leider nicht. Silvia muss schließlich erst auf die Werte vom “Gesundheitsdings” warten. Die verheißen nichts Gutes, denn der Gutachter bestätigt, was alle längst vermuteten: Dieser Schimmel ist gefährlich. Das muss das Familienoberhaupt erst einmal sacken lassen, Kaffee steht an. Schnell noch die Kaffeemaschine mit der Gießkanne wieder aufgefüllt, wie es bei den Wollnys Brauch ist und beratschlagen. Wie es dann in Zukunft weitergeht mit der Spülmaschine, den Kindern, den Schwiegerkindern, den Enkeln, Silvia und dem ganzen radioaktiven Scheiß, das erfahren wir natürlich in der nächsten Woche, wenn es wieder heißt: “Estefania, Loredana, Sylvana und und und …” 

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