Wegen Parkinson-Erkrankung: Hollywood-Star Michael J. Fox kann kaum mehr schauspielern

Hollywood-Star Michael J. Fox spricht über seine Parkinson-Erkrankung. Das Kurzzeitgedächtnis sei derart in Mitleidenschaft gezogen, dass Schauspielern immer schwerer werde. Doch der Hollywood-Star hat eine andere Leidenschaft entwickelt.

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Michael J. Fox ist mit “Zurück in die Zukunft” zur Hollywood-Legende geworden. Dann der heftige Einschnitt: Bereits 1998 ging der Star mit seiner Parkinson-Erkrankung an die Öffentlichkeit. Auch wenn er in den letzten Jahren noch kleinere Rollen in TV-Serien angenommen hat – inzwischen werde das Schauspielern immer schwieriger, wie er im Interview mit “People” verrät. Dafür konzentriere er sich aufs Schreiben – und sei auch sonst mit sich im Reinen.

Michael J. Fox: “Mein Kurzzeitgedächtnis ist hinüber”

“Mein Kurzzeitgedächtnis ist hinüber”, eröffnet Michael J. Fox in dem Gespräch. “Eigentlich waren Texte und Auswendiglernen immer eine Stärke von mir. Mit beidem hatte ich starke Probleme in den letzten paar Jobs, die ich angenommen habe.” Dennoch arbeite er weiter an seiner Diktion, etwa über das Hinausschreien von Zungenbrechern.

Vor allem aber widme er sich einer anderen Leidenschaft, die er für sich entdeckt hat. Seine mittlerweile vierte Biografie “No Time Like the Future” erscheint Mitte November. “Es ist so”, gibt Michael J. Fox offen zu, “Mein Gitarrenspiel ist nicht gut, zeichnen kann ich auch nicht mehr, mein Tanzen war nie gut und das Schauspielern wird schwieriger. Es kommt also jetzt aufs Schreiben an.” Und das mache ihm zum Glück riesigen Spaß.

“Das war definitiv mein dunkelster Moment”

Nachdem Fox 2018 auch noch einen krebsartigen Tumor an der Wirbelsäule überstehen musste, sei er stark an seine Grenzen gekommen. Die damit verbundenen starken Schmerzen und ein schwerer Sturz während der Reha hätten ihm heftig zugesetzt: “Das war definitiv mein dunkelster Moment.”

Doch der 59-Jährige habe im Optimismus die entscheidende Kraft gefunden: “Optimismus ist nachhaltig, wenn man immer wieder zur Dankbarkeit zurückkehrt. Was daraus folgt, ist Akzeptanz.” Man akzeptiere die Dinge, wie sie passierten und was sie seien. “Das bedeutet nicht, dass man es als Strafe oder Buße akzeptieren muss”, so Fox weiter. “Man muss es richtig einordnen und sehen, was das restliche Leben zu bieten hat. Dann kannst du weitermachen.”  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

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