Das Ende einer Ära: So So reagieren Staatsoberhäupter auf den Tod von Queen Elizabeth

Queen Elizabeth ist am 8. September 2022 im Kreise ihrer Liebsten auf Schloss Balmoral in Schottland gestorben. Kurz nachdem der Buckingham Palast erklärte, dass die Ärzte "besorgt um den Gesundheitszustand Ihrer Majestät" sind, eilten ihre Kinder sowie Gräfin Sophie, 57, und Prinz Harry, 37, Prinz William, 40, zu dem Landsitz, um die letzten Stunden mit ihr zu verbringen – doch trafen nicht mehr rechtzeitig ein.

Um 18:30 Uhr Ortszeit gab der britische Palast die erschütternde Nachricht bekannt: Das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt ist tot. Ein schwerwiegender Verlust für die gesamte Welt. Zahlreiche Politiker:innen nehmen nun in den sozialen Medien Abschied von der Frau, die über 70 Jahre regiert hat. 

Die Welt trauert um Queen Elizabeth

Politiker:innen zeigen ihre Anteilnahme

Liz Truss tritt vor die Presse

Premierministerin Liz Truss, 47, tritt kurz nach dem Tod der Queen vor die Presse und sagt: "Heute geht die Krone, wie schon seit mehr als tausend Jahren, auf unseren neuen Monarchen, unser neues Staatsoberhaupt, seine Majestät König Charles III. […] Mit der Familie des Königs trauern wir um den Verlust seiner Mutter, und während wir trauern, müssen wir zusammenkommen, um ihn zu unterstützen und ihm zu helfen, die große Verantwortung zu tragen, die er nun für uns alle trägt. Wir bieten ihm unsere Loyalität und Hingabe an, so wie seine Mutter so lange so viel für so viele getan hat." 

Wenig später postet die Politikerin ein bewegendes Statement. "Queen Elizabeth II. war der Fels, auf dem das moderne Großbritannien errichtet wurde. Unser Land ist unter ihrer Herrschaft gewachsen und aufgeblüht", schreibt sie auf Twitter.

Und weiter: "An diesem schwierigen Tag werden wir mit unseren Freunden aus dem Vereinigten Königreich, dem Commonwealth und der ganzen Welt zusammenkommen, um ihr außergewöhnliches Lebenswerk zu feiern. Es ist ein Tag des großen Verlustes, aber Queen Elizabeth II. hinterlässt ein großes Vermächtnis."




Queen Elizabeth (†) Die ganze Welt trauert um die Königin

Boris Johnson: „Dies ist der traurigste Tag für unser Land“

"Dies ist der traurigste Tag für unser Land. In den Herzen eines jeden von uns ist der Schmerz über den Tod unserer Königin zu spüren, ein tiefes und persönliches Gefühl des Verlustes – vielleicht viel intensiver, als wir erwartet haben", schreibt Ex-Premierminister Boris Johnson, 58, auf Twitter.

"In diesen ersten düsteren Momenten nach der Nachricht weiß ich, dass Millionen und Abermillionen von Menschen bei allem, was sie taten, innegehalten haben, um an Queen Elizabeth zu denken, an das helle und strahlende Licht, das schließlich erloschen ist", heißt es weiter.

Justin Trudeau: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Mitgliedern der königlichen Familie“

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, 50, postet emotionale Zeilen: "Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod der am längsten regierenden Herrscherin Kanadas erfahren, Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. Sie war eine ständige Präsenz in unserem Leben – und ihr Dienst an den Kanadiern wird für immer ein wichtiger Teil der Geschichte unseres Landes bleiben."

Und weiter: "Wenn wir auf ihr Leben und ihre jahrzehntelange Regentschaft zurückblicken, werden sich die Kanadier immer an die Weisheit, das Mitgefühl und die Herzlichkeit Ihrer Majestät erinnern und sie in Ehren halten. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Mitgliedern der königlichen Familie."

Königshäuser der Welt trauern um Monarchin Diese Royals verneigen sich vor Queen Elizabeth

Jill und Joe Biden: „Queen Elizabeth II. war eine Staatsfrau von unübertroffener Würde“

In einem offiziellen Statement bekunden der US-amerikanische Präsident Joe Biden, 79, und First Lady Jill Biden, 71, ihr tiefes Mitgefühl und würdigen die 70-jährige Regentschaft der Monarchin. "Queen Elizabeth II. war eine Staatsfrau von unübertroffener Würde und Beständigkeit, die das Fundament des Bündnisses zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten vertieft hat. Sie hat dazu beigetragen, unsere Beziehungen zu etwas Besonderem zu machen."

Weiter heißt es: "Heute sind die Gedanken und Gebete der Menschen in den gesamten Vereinigten Staaten in ihrer Trauer bei den Menschen im Vereinigten Königreich und im Commonwealth. Wir sprechen der königlichen Familie, die nicht nur um ihre Königin, sondern auch um ihre liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter trauert, unser tiefstes Beileid aus. Ihr Vermächtnis wird in den Seiten der britischen Geschichte und in der Geschichte unserer Welt eine große Rolle spielen."

Barack und Michelle Obama sind „dankbar“

Barack Obama, 61, und seine Frau Michelle, 58, finden emotionale Worte für die verstorbene Monarchin: "Michelle und ich hatten das Glück, Ihre Majestät kennen zu lernen, und sie bedeutete uns sehr viel. Damals, als wir gerade anfingen, uns im Leben als Präsidentin und First Lady zurechtzufinden, empfing sie uns auf der Weltbühne mit offenen Armen und außerordentlicher Großzügigkeit. Immer wieder waren wir beeindruckt von ihrer Herzlichkeit, der Art und Weise, wie sie die Menschen beruhigte, und wie sie ihren beträchtlichen Humor und Charme in Momente großen Pomps und großer Umstände einbrachte", schreiben sie zu einem Foto mit der Queen und Prinz Philip, †99, vom Staatsbankett im Jahr 2011.

https://www.instagram.com/p/CiQaJIsP5uL/

"Wie so viele andere sind Michelle und ich dankbar dafür, dass wir die engagierte Führung Ihrer Majestät miterleben durften, und wir sind beeindruckt von ihrem Vermächtnis eines unermüdlichen, würdigen öffentlichen Dienstes. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie und dem Volk des Vereinigten Königreichs."

Olaf Scholz: „Sie war Vorbild und Inspiration für Millionen“

Bundeskanzler Olaf Scholz, 64, erinnert mit einer Schwarz-Weiß-Aufnahme an die Königin. "Wir trauern um Queen Elizabeth II. Sie war Vorbild und Inspiration für Millionen, auch hier in Deutschland. Ihr Einsatz für die deutsch-britische Aussöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges bleibt unvergessen. Sie wird fehlen, nicht zuletzt ihr wundervoller Humor."

Emmanuel Macron trauert um „eine Freundin Frankreichs“

Auch der französische Präsident Emmanuel, 44, trauert um die Monarchin. "Ihre Majestät Queen Elizabeth II. verkörperte über 70 Jahre lang die Kontinuität und Einheit der britischen Nation. Ich erinnere mich an sie als eine Freundin Frankreichs, eine gutherzige Königin, die einen bleibenden Eindruck in ihrem Land und ihrem Jahrhundert hinterlassen hat."

Wolodymyr Selenskyj spricht sein Beileid aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, 44, teilt folgende bewegende Zeilen: "Mit tiefer Trauer haben wir vom Tod Ihrer Majestät Queen Elizabeth II. erfahren. Im Namen des ukrainischen Volkes bekunden wir unser aufrichtiges Beileid der @RoyalFamily dem gesamten Vereinigten Königreich und dem Commonwealth unser aufrichtiges Beileid zu diesem unersetzlichen Verlust aus. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Ihnen."

Verwendete Quellen: twitter.com, instagram.com

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel