Drei Gründe, warum wir in Corona-Zeiten unbedingt auf Zimmerpflanzen setzen sollten

Zimmerpflanzen gegen den Corona-Blues

Was uns wohl eigentlich sowieso schon klar war, haben jetzt auch Studien bewiesen: Wir sind gerade alle ganz schön gestresst und swingen so richtig im Corona-Blues. Experten erwarten wegen der Pandemie sogar einen Anstieg von psychischen Krankheiten. Neben Kochen und Sport können wir unsere Stimmung aber noch mit einem anderen Mittel im wahrsten Sinn des Wortes aufblühen lassen: Zimmerpflanzen. Glauben Sie nicht? Ist aber wissenschaftlich erwiesen!

Drei Gründe warum Zimmerpflanzen unsere Stimmung heben

Die Autorin und Influencerin Sarah Remsky litt an einer stressbedingten Depression. Damit kamen negative Gefühle in ihr auf, die wohl viele in der aktuellen Corona-Situation nachvollziehen können. Doch sie fand einen Weg, mit ihrer Krankheit umzugehen und ist davon überzeugt, dass Zimmerpflanzen deutlich dazu beigetragen haben, dass es ihr heute wieder besser geht. Über ihren Weg zurück zum Glück mit Zimmerpflanzen hat sie sogar ein Buch geschrieben: AUFBLÜHEN- Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund zu bleiben.

Sie ist überzeugt: Zimmerpflanzen können uns auch jetzt aus unserem Corona-Blues hinaushelfen. “Ich kann jedem, der sich immer schon mal mehr Pflanzen nach Hause holen wollte, aber sich nie dazu durchringen konnte, nur empfehlen, es JETZT zu tun,” erzählt sie. Und liefert gleich drei wissenschaftliche Gründe mit.

Grund Nummer eins: Pflanzen wirken ähnlich wie ein Antidepressivum

Sarah Remsky: “Pflanzen haben eine heilende Wirkung auf unsere Seele, sie geben uns Ruhe und Energie. Verschiedene Forschungen haben den Blutdruck, Puls und das Level des Stresshormons Kortisol von Probanden unter mentalem Stress oder während einer schwierigen Aufgabe gemessen. Sie fanden heraus, dass diese Menschen ruhiger blieben, wenn sie von Pflanzen umgeben waren. Außerdem ist der Kontakt mit Erde laut Studien gut für unsere Seele. Dafür soll Forschern zufolge vor allem das im Boden lebende Mycobacterium vaccae verantwortlich sein. Wenn wir mit ihm in Kontakt kommen, kann es Neuronen aktivieren, die für die Produktion des Glückshormons Serotonin verantwortlich sind. Die Wirkung des Bakteriums ist laut den Forschungsergebnissen ähnlich wie die von Antidepressiva – also vor allem eine verbesserte Laune und mehr Energie.”

Grund Nummer zwei: Selbst Therapeuten nutzen Pflanzen

Sarah Remsky: “Manche Therapeuten nutzen Gartenarbeiten (und dazu zählt auch die Pflege unserer drinnen wohnenden Pflanzen) bei der Behandlung von Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Shizophrenie und anderen psychische Krankheiten. Die Idee dahinter ist, dass die Pflege von Pflanzen Glücks- und Erfolgsgefühle in uns hervorrufen und damit Ängste, Depressionen und Traumata lindern kann. Pflanzen sind sinnstiftend – sie geben uns eine Aufgabe und bringen Leidende wie mich, die oft sehr mit ihrem Kopf und ihren Gedanken verschmolzen sind, wieder zurück ins Leben.”

Grund Nummer drei: Pflanzen steigern unsere Produktivität

Sarah Remsky: “Eine Studie der britischen Universität Exeter stellte fest, dass die Produktivität der Angestellten um 15 Prozent anstieg, nachdem Pflanzen in ein zuvor karges Büro gestellt worden waren. In einer anderen Studie, die im Journal of Environmental Psychology veröffentlicht wurde, beobachteten die Forscher, dass Studenten, die in einem Raum mit Pflanzen eine anspruchsvolle Aufgabe bekamen, eine längere Aufmerksamkeitsspanne hatten als solche, die in einem Raum ohne Pflanzen saßen. Die Forscher führten beides auf die beruhigende und wohltuende Wirkung unserer grünen Lieblinge zurück. Solch ein Umfeld wirkt sich positiv auf unsere Leistung und Kreativität aus.”


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